«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2019*

    18.5.20

    Schweine beim Heimunterricht






    (HT)



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    1.5.20

    Now is the Month of Maying - Ein Maigang in seltsamer Zeit



    Was passiert nicht alles am ersten Mai und diesmal eben nicht.
    Im Burgtheater wäre die Maikundgebung gehalten worden.



    Der Maibaum (seit wann ist eigentlich der Gedanke aufgekommen am Rhein bayerische Baumbrauchtum zu vollziehen?) weist in der Farbgebung auf das Städtepartnerschaftsjubiläum hin, das mit dem Frankreichfest gefeiert werden sollte



    In der Kirche wäre die Maiandacht (hoffentlich feierlich) eröffnet worden.



    Und vor der Stätte, wo ich an Sonn- und Feiertagen meinen Frühschoppen zu nehmen pflege, wurde das Eingangsstilleben nochmals nachgestellt.



    Ein Trost, daß das Bier dann vor Ort - und zwar nicht aus der Flasche, sondern aus dem Glase, soviel Stil muß sein- getrunken wurde. Nebst der consolatio cerevisiae, soll dann aber auch die consolatio musicae nicht zu kurz kommen:





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    9.4.20

    minima philologica in tempore coronae


    oder

    Vom Trost der Sprachbeobachtung

    1.
    Mein Leben lang hab ich Quarantäne so gehört: Karantäne, als wenn es aus dem Französischen käme. Aktuell höre ich immer häufiger: Kwarantäne (nie jedoch Kuarantäne), als wenn es aus dem Italienischen kwäme.

    2.
    O vierfüßiger Jambus sei gegrüßt:
    Corónavíruspándemié

    3.
    Wenn eine Pandemie - wie der Name sagt - sowieso das ganze Volk umfaßt, welchen Sinn hat dann die Isolation einzelner?

    4
    "Wehe hochmütige Corona -
    Vae coronae superbae"

    So sagt schon der Prophet (Is 28/1)


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    7.4.20

    Pigasus






    (ht)

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    22.3.20

    Laetare Corona

    Ein Mittfastensonntag im Zeichen des Virus.

    So denn - Corona hin, Corona her - es bleibt Laetare.



    Und das weiß auch das Gebäum,




    Und dann in die (fast) leere Kirche und anscließend (sexta dicta) zu einem zugegebenerweise einsamen Frühschoppen vor der Kneipe, wo ich ihn auch ansonsten allsonntäglich zu halten pflege.



    Hoffnungszeichen vom örtlichen Kino:



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    16.3.20

    Die Sonne geht - St. Patrick kommt

    Auch in Krisenzeiten vernüntiges tun.

    Die Sonne geht unter - St. Patrick kommt!

    Præsta, quæsumus, omnipotens Deus: ut, de perceptis muneribus gratias exhibentes, intercedente beato Patricio, Confessore tuo atque Pontifice, beneficia potiora sumamus. Per Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum: Qui tecum vivit et regnat in unitate Spiritus Sancti Deus: per omnia sæcula sæculorum.

    Und ich weiß das "beneficia potiora sumamus" "weitere Wohltaten empfangen mögen" heißt, aber wenn es doch von potus käme, dann ist es vielleicht doch eine Bitte um Freigetränk.

    Slainte


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    4.1.20

    Psalm 13 (12)

    Endlich mal wieder übersetzt:

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    Für den Chorleiter
    Ein Psalm
    Für David


    Bis wie lange nur, HERR, wirst Du mich vergessen auf Dauer?
    Bis wie lange nur wirst Du verhüllen dein Angesicht vor mir?
    Bis wie lange nur werde ich mir Gedanken in die Seele setzen,
                                                               Kummer in mein Herz tagein tagaus?[1].
    Bis wie lange nur wird sich mein Feind erheben ÜBER MICH?

    Er möge blicken - antworte doch - HERR, mein Gott!
    Er erleuchte meine Augen, daß ich bloß nicht entschlummert bin im Tod;
    Daß bloß nicht mein Feind sagen wird: Ich hab ihn überwunden,
                             meine Bedränger jauchzen werden, weil ich falle!

    Ich aber, ich traute auf Dein Erbarmen; mein Herz wird sich über Deine Hilfe freuen.
    Singen will Ich dem HERRn, weil er wohlgetan hat ÜBER MICH.


    [1] Wörtlich am Tag

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    26.12.19

    Wichtiges zur Krippe und zum Brauchtum


    Auf facebook wurde thematisiert, was zur Krippe notwendig gehört

    Hier die Belegphotos:

    Das Schwein (nicht koscher, aber das Heil gilt ja allen Völkern)



    Der Owie (sitzt und lacht):
     


    Der Pingu (extra für C.K.)


    Der Zug der Dreikönige ist natürlich noch ganz woanders unterwegs (zum #3kbt20)


    Und am Baume hängt natürlich die Pflaume



    Und natürlich habe ich für den Frühschoppen nach der Messe am Stephanustag auch schon den Stein in der Tasche. (Wer den nicht hat, muß einen ausgeben!)

    Froh 39 Restfesttage!

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    13.12.19

    Schwein aus Herculaneum




    (HT)

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    29.8.19

    Von der Freude im Pott zu leben


    Da geht man langsam - es ist ja brutal heiß - durch die Straßen der Heimatstadt; neben einem die kleine Famile - der Knabe so ca. 5 Jahre - und der Vater schiebt eine Vespa (oder sowatt). Und dann kommt er uns von vorne - alt und wackelig auf dem Fahrrad - entgegen und sagt dem schiebenden Vater: "Weisse, damals haben wir sowatt noch gefahren!"

    Heimat

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    5.7.19

    שְׁחוֹרָ֤ה אֲנִי֙ וְֽנָאוָ֔ה בְּנ֖וֹת יְרֽוּשָׁלִָ֑ם


    #BemerkungendesFlirtkönigs

    oder auch

    #PlumpkannIch

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    Karagüzel stand auf dem Namensschild; das Namensschild aber steckte an der jungen Dame an der Supermarktkasse. Ich bezahle und sage: "Was kara heißt weiß ich," (Karl-May-Leser wissen eben mehr) "aber was heißt güzel?" - Sie schlägt verschämt die Augen auf und flüstert: "schön". Wenn der Ball auf der Linie liegt, erzielen auch Nichtfußballer Tore; darum antworte ich: "Na dann stimmt es ja!" Abgang - Ablaus -Vorhang - So plump so gut.

    Auf dem Weg nach hause geht es mir aber nicht aus dem Kopf - das Hohelied. Nigra sum sed formosa. Und als ich das dem Claudio sagt, da läßt der singen:

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    1.7.19

    Psalm 121 (120)

    Mal endlich wieder ein wenig übersetzt:

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    Pss 121 (120)

    Ein Lied für die Stufen

    Ich erhebe meine Auge auf zu den Bergen.
                            Von wo wird mir Hilfe kommen?

    Meine Hilfe ist vom HErrn,
                            der erschafft Himmel und die Erde.

    Nicht wird er schwanken lassen deinen Fuß;
                            nicht wird ruhen dein Hüter.

    Ja, nicht wird er ruhen und nicht schlummern
                            der Hüter Israels.

    Der HErr ist dein Hüter;
                            Der HErr ist dein Schatten, dir zur rechten Hand.

    Bei Tag wird die Sonne dich nicht schlagen
                            und der Mond (nicht) bei Nacht!

    Der HErr wird dich behüten vor allem Übel;
                            er wird deine Seele behüten.

    Der HErr wird dein Kommen und dein Gehen behüten
                            von nun und bis in Ewigkeit.


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    22.5.19

    Als die Elefanten noch Schweine waren




    (von hier)

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    11.5.19

    Kusselkopp


    Kennt Ihr das noch? 
    Ausgesprochen mit doppeltem weichen s.
    Statt dieses "Purzelbaum", das immer den Beiklang von pädagogischem Mädchenbuch hatte.

    Dazu die Ableitung:
    Kusselkoppwein

    Hach

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    23.4.19

    Ostergelächter trifft Thekengespräch


    "Also datt Hotel liecht ganz zentral am Ortseingang (sic!) von..."

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    FESTRESTEESSEN





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    6.4.19

    Uneheliche Kinder und Eintragung ins Taufbuch



    Der kleine Jone hilft




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    25.3.19

    Fasten an Festen in der Fastenzeit


    Aus dem Kleinen Jone Nr 391; S.313



    Für Niels im Gesichtsbuch.

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    5.1.19

    Drei Könige im Sauerland

    Ein Bekannter überlieferte mir folgendes Heischelied zum Dreikönigstag im Sauerland. Er hat es so in der ersten Hälfte der Fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts  im kleinen Ort Cobbenrode/Hochsauerland gesungen.

    Rechtschreibung - sofern man bei Dialekten von einer solchen überhaupt sprechen kann - und Zeilenumbrüche sind von mir beibehalten.

     
    Et schnigget, et schlackert,
    et fruiset, et knappert,
    de Teiwen die krämpet,
    de Terne die klappert
    Lot schniggen, lot schlackern
    Et deit us nix
    Vei hallet us alle recht munter und fix

    Ik, Caspar, ik sin kein Pläcksken witt
    Dern feinen Luien gafell ik nit
    Doch wann ai mirk be Nacht bekikert
    sin ick genau asse Ugendglieken

    Ik, Küening Melcher, sin witt und fein
    Sau fein as et mens ne Grofen kann sein
    Sin fein Gewassken un fein gekämmet
    Dat alles taum güllenen Rocke stämmet.

    Ik Küening Baltser, ik schlör sau met
    Ik sin nit aisk und auk nit nett
    Ik dudele läuter sau ächter den andern
    Well auk tum heiljen Lanne wandern.

    Tum heiligen Lanne, das is nau weit
    Datgchit ungerwergens nau viel Aweteit
    Un et Geld konnt fei nit vonne Tuinen breäken
    Drum muffe barmherzige Luie anspreäken

    Ei reiken Patraune in Dorp un der Stadt
    Vei denket, ei gärt us ne Schnovvetabak
    Vei singet dann Danke und dregget en Stern
    Vei wällt uch ok gruissen den laiven Herrn


    Ein interessantes volkskundliches Detail teilte mir mein Gewährsmann mit. Neben dem schwarzgefärbten ersten (!) König, sei auch der letzte gefärbt gewesen und zwar rot. 1)

    Ich danke Paul Korreck und seiner Tochter Felicitas (Fille).

    Und da im letzten Jahr einiges schief lief:
    - eine nicht unwichtige Ergänzung findet sich hier
    - erschienen ist der Beitrag erstmalig hier.


    1) Obwohl keine direkte Beziehung besteht, denkt man doch an  das Evangeliar Otto III. : Vier als Frauen personifizierte Länder, die Kronen tragen, bringen Ihre Gaben. Alle haben unterschiedliche Gesichtsfarben, darunter auch rot!

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    10.11.18

    Eingangsgesang zum Beginn des Kirchenjahres


    Im Mittelalter gab es den Brauch als Ouvertüre zum Introitus des 1. Advent einen - ja wie nennen wir es - Tropus zu singen.



    Auf diesen wurde ich hier aufmerksam.

    Ich veröffentliche ihn ein paar Wochen vorher (am Vorabend des alten Gallischen Advents), damit Musike sich noch vorbereiten können:

    Ausdrucken, Falten; Fertig!


     Anm.: Gibt es auch als pdf oder doc




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    6.11.18

    Worte der Sechziger im Revier


    Ascheeimer (viersibig!)

    Klüngelskerl

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    31.10.18

    Ik,Maria van Gelre - Das berühmte Gebetbuch des 15. Jahrhunderts


    Letzte Woche war ich mit Töchterchen in Nimwegen (und sage keiner, es müsse Nijmegen heißen; die einheimischen sagen Nimweege) zur Ausstellung über das berühmte Gebetbuch der Maria von Geldern.

    Die Austellung findet im Museum Het Valkhof  statt, ein eigenwilliger Bau, der im Zentrum Nimwegens auf dem Gebiet eines römischen Kastels und in der Nähe der Überreste einer karolingischen Pfalz steht.

    Wir hatten dabei auch das Glück uns mit Prof. Johan Oosterman dem Austellungsmacher zu unterhalten (twitter machts möglich). Die Vorgeschichte der Ausstellung ist eigenwillig. Das Manuskript lag in der Berliner Staatsbibliothek in einer Kiste mit der Aufschrift "Darf nicht eingesehen werden". Erst ein Crowdfundingaktions Oostermans (und wohl auch hinreichendem Quengeln) ist es zu verdanken, daß das Manuskript, restauriert und der Öffentlichkeit präsentiert werden kann.

    Von den 1200 (!) Seiten kann man allerdings nur 20 sehen, die dann vom 23. zum 24. November durch 20 andere ersetzt werden. Umgeben ist die Handschrift von niederrheinisch/-ländischer Kunst aus der Epoche. Das ganze ist liebevoll präsentiert - mit passenden Teppichen und Vorhängen umgeben, aber auch z.B. inklusive Stoffproben zur Haptik der damaligen Gewänder.

    1.Das Gebetbuch

     Schön wie der Herr sich verstohlen aus dem Grabe macht.







     Schutzmantelursula und die Elf(tausend) Jungfrauen



    2. Kunst








    3. Austellungsgestaltung 




     Teppichkarte

     Buchdeckel zum Betreten



    Ach ja, die Herzogin twittert selber.

    In der Altstadt Nimwegens begegnete uns noch dieser eigenwillige Poller



    bevor wir im ältesten Biercafe der Stadt "in de blauuwe hand" aus 100 und mehr Biersorten wählten.

    Ich hatte dabei unter anderem wiedermal eine echte Geuze (man beachte das Haltbarkeitsdatum).






    Schön wars.

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