«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2014*

    18.4.14

    Die Rahmenhandlung



    des Karfreitags

    15.4.14

    Arbor decora & fulgida


    Um den Blogoezesen Kreuzweg von 2011 noch einmal in Erinnerung zu rufen, mein damaliger Beitrag:



    Adoramus te, Christe, et benedicimus tibi -
    quia per sanctam crucem tuam redemisti mundum.



    Festgenagelt auf etwas
    Angeheftet an´s Holz
    Durchbohrt Hände und Füße

    Die Völker des Alten Orients ließen Ihre schweren Verbrecher und die Feinde ihres Volkes und ihrer Weltordnung an Pfählen sterben. Die reine Erde sollte nicht vom unreinen Leib des Frevlers berührt werden.. – Für uns Unreine ist der eine Reine zur Reinigung geworden

    Den Juden ist das Wort vom Kreuz ein Skandal. Verflucht ist wer am Pfahle hängt. Das Kreuz ist Anstoß und Stolperstein.  -  Uns hat das skandalträchtige Handeln Gottes am Kreuzesholz Heil gebracht.

    Den Griechen ist das Kreuz eine intellektuelle Dummheit und ein kindlicher Aberglaube. – Wir preisen die Heilige Weisheit des Vaters, der für uns und um unseres Heiles willen das Triumphzeichen des Kreuzes errichtet hat

    Der Welt scheint das Kreuz häßlich, bar jeder Schönheit, ein grausam schmieriges Folterwerkzeug, das in einer Ecke der Weltgeschichte verrottet. - Wir preisen das süße Holz, an dem ein süßer Nagel eine süße Last getragen hat. Du glückliches Kreuz; unter allen anderen Bäumen, gibt es keinen, der mehr zu loben ist.

    Allmächtiger ewiger Gott -

    Laß die Dummheit der Welt für uns zur Weisheit werden.

    Laß den Skandal Christ für uns zur Ruhe werden, wenn wir auf den, der durchbohrt wurde, schauen.

    Laß die strenge Schönheit der Erlösung aufscheinen.

    Amen




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    11.4.14

    Wichtiges gelassen diskutiert!



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    5.4.14

    Weißes Weltarchitektur-Erbe


    Nachdem  - wie an anderer Stelle berichtet wurde - die Protzstadt Dinslaken am Niederrhein daran geht, den Prunkbau der Limburger Residenz nachzubauen und das zusätzlich noch in strahlendem Arrogantenweiß,



    geht sie nun einen Schritt weiter. Unsere SchnüfflInformanten haben entdeckt, daß nun ein anderes bekanntes schwarzes Gebäude aus dem Weltarchitekturerbe an der Reihe ist. Und so dokumentieren wir im folgenden den Nachbau der Ka´aba. Auch dieser Bau wird sich im Zentrum der niederrheinischen Stadt majestätisch erheben und auch dieser nicht im originalen Schwarz sondern in Prunkweiß. Sehen Sie selber:

    Schon wenn der Bau von weitem auftaucht, besticht er durch seine Eleganz:


    Je näher man dann kommt, desto mehr  möchte man in Demut auf die Kniee fallen. Fürwahr diese steingewordene Schönheit rührt zu Tränen.



    Ästhetik gepaart mit Erfolg zieht natürlich Neider nach sich. Und so muß der Versuch eines kleinen Ortes an der belgischen Grenze, auf den fahrenden Architekturzug aufzuspringen, als schlicht gescheitert angesehen werden:


    Ein peinliches Plagiat!


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    2.4.14

    Solidarität mit #TvE


    Wir schreiben das Jahr 2014 - Monatswechsel März/April - Ganz Deutschland beschimpft Bischof Franz Peter Tebartz-van Elst.

    Zwar gibte es einzelne kleine nörgelnde Nester der Unzufriedenheit




    Aber letztlich - in toto ist die Meinung in ganz Deutschland einheitlich.



    In ganz Deutschland? Nein, ein kleiner Ort am Rande des Ruhrgebietes leistet Widerstand. Mögen die anderen mobben und maulen. Wir sind solidarisch und bauen die Residenz nach.




    Alles weitere hier (und auch auf den Link im Link klicken)

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    26.3.14

    Anne de Bretagne


    Nur mal so zur Kenntnisnahme:




    Keine Schönen Schweine mehr


    Zumindest in Köln?


    Oder vielleicht doch:




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    24.3.14

    Ein bißchen Heil versprühen (Fast hip und hop)


    Und dann komme ich in den Hagel
    und ich borge mir den Schirm
    und dann hört der Hagel auf
    Und ich steh vor dem Geschäft
    und ich schlag den nassen Schirm aus
    Und ein Wagen kommt vor bei
    und die Scheibe wird gekurbelt
    und ich höre eine Stimme:

    "Na, Herr Oikodomon, segnen sie die Stadt?"
    -  der Pastor

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    22.3.14

    Les Temps des Cerises



    Thomas Baumann

    Les Temps des Cerises

    Eine rein absurde Einstiegsszene, ohne weiteren Nutzen,
    aber mit einer 20%igen Surrealismusbeimischung

    „Es sang in mir“
    (Gryphius)




    Es war im Garten der Frankfurter Äpfelweinschenke „Roth-Schelder“. Gerade hielt ich ein neues Glas Getränkes in der Hand, da setzte sich das Mammut neben mich. – Das Mammut? – Das Mammut!

    Man muß hier einfügen, daß Äpfelwein auf die Wahrnehmung des Zechers gelegentlich unschöne Einflüsse nimmt. – Aber was war das jetzt?

    „Ruhig und sachlich“ sagte ich mir. Nun: es war zwar erst die neunte Stunde, und: es war auch erst das fünfte Glas – aber andererseits war es doch für den Monat sehr warm und dann ohne Kopfbedeckung in der prallen Sonne, und außerdem sind Mammuts bekanntlich ausgestorben. Also: na ja, „Kellner, bringen Sie …!“

    Moment – okay, es gibt keine Mammuts mehr, aber wieso kreischen dann alle im Garten so panisch? Und wo ist der verfluchte Kellner? Und? Aber! Andererseits!!    ?    !

    Also gehen wir das Ganze mal logisch an (bitte „loggisch“, nicht „lohgisch“)! “Der Widerspruchsbeweis ist der König aller Beweise!“ hörte ich die Stimme meines alten Mathematiklehrers  sagen – trotz dieser Metapher übrigens ausgewiesener Demokrat. - und beschloß diesem Worte errötend zu folgen.

    Nehmen wir an das da neben mir (ddnm) ist kein Mammut (sei ddnm Mammut).
    Frage: kann ich mir ddnm = M dann nur vorgestellt haben?
    Argumentation (für den Leser entformalisiert):

    (1) Zweifelsohne ist es möglich, sich Mammuts vorzustellen, aber undenkbar ist es, daß das von mir (und zwar mir) vorgestellte Mammut andere erschreckt. Darüber hinaus wissen wir,

    (2.) daß phantastische Tiere in Städten Angst und Schrecken verbreiten, nicht jedoch in Gartenschänken Platz nehmen.

    Ergo: ergibt sich (3.) ein Widerspruch zur Ausgangsannahme, d. h., das Vieh neben mir existiert real, nicht nur in meiner Vorstellung! – Hm, real, nicht nur in meiner Vorstellung?

    „Darf ich mich vorstellen?“, bemerkte das Mammut „Seidenweber, Dr. Seidenweber, und mit Verlaub, so etwas passiert mir andauernd!“ Dann zog Dr. Seidenweber ein Futteral aus seiner Weste, entnahm diesem eine Zigarre – Format Demi Corona, entfernte sorgfältig die Spitze und steckte die Zigarre quer in den Mund. Mir erschien dieses Verfahren ein wenig unpassend; andererseits konnte ich mir auch nicht vorstellen, wie ich vor 20.000 Jahren in den Tundren Alaskas an Streichhölzer gekommen wäre. Wohlig grunzend entließ der Doktor einige zarte Rauchwölkchen aus seinen Ohren. (Wieso eigentlich Rauch, wieso Ohren?)
    „Das Dumme ist nur, daß der Kellner halt auch weg ist!“ Dieser Beobachtung war nun nicht zu widersprechen.

    Ich muß zugeben, daß unser weiteres Gespräch oft stockte, ja eigentlich gar nicht so richtig in Fahrt kam. Eine Eigenschaft, die manche Akademiker mit beinahe allen Fußballfans teilen ist ja bekanntlich, daß sie die Themen der anderen nicht zur Kenntnis nehmen und andererseits wiederum nicht verstehen, wie sich jemand nicht für Abseitsfallen oder Wurmfarngenetik interessieren kann.

    Irgendwann tauchte dann schließlich  ein Kellner auf und brachte – Dr. Seidenweber schien hier dann doch bekannt zu sein – ein großes Glas Pfefferminzliqueur, auf Eis, mit eingelegten Kirschen. Dieses neonbuntschillernde Getränk in dem rustikalen Ambiente empörte mich gleichsam. Ich verabschiedete mich also unauffällig und höflich, aber schnell.

    Als ich ein paar Schritte gegangen war, zuckte ich zusammen; ich hörte ihn singen: „La dam-me vor-tüh-ne.“ Ich ging weiter, denn wer liebt schon Kirschen?





    Dr. Stefan Lücking zum Fünfzigsten
    Er wird wissen wieso!

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    18.3.14

    Deutsche Verkehrskultur


    I libri parlano tra loro - ma i tweet?






    Geheimes Gesprächsphoto:



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    17.3.14

    Hail glorious St. Patrick

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    12.3.14

    Wie verhält sich eigentlich ein Bronzeschwein zur Glocke?




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    11.3.14

    Höchststrafe für Höhneß (oder wie der sich schreibt)


    Auch wenn das Blog an sich fußballfrei bleibt; das ist doch sehr nett:


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    Neues aus Münster




    Oder gar nicht so neues, aber ich war länger nicht mehr da. Ach es ist schon psychologisch interessant. Da hat man - alles in allem - so sieben Jahre in einer Stadt gelebt, aber irgendwann ist das Heimatgefühl fort.

    Also, ich sah mir den neu renovierten gestrichenen Dom an. Bewunderte die Lichtanlage (hier) und freute mich des Elektroportals.


    Ich sah seltsame Ergänzungen im Kreuzgang


    aber auch alte Bekannte



    und freute mich wie der Pastoralplan (dieses Wort kam Sonntag im Hirtenwort ganz, ganz oft vor und scheint was ganz doll wichtiges und heiliges zu sein) wirkt: Ein Bistum zeigt und schützt zugleich sein wichtigstes (im Bild hinten).


    Aber auch das Schöne wird verkündet und als ich den dies Geschaft an der romantische Aa-Brücke


    trat, um ein paar Domjubiläumsstreichhölzer zu erwerben schenkte mir die Frau hinter der Theke noch ein Tütlein mit allerlei Preziosen.


    Versöhnlich endete der Besuch am Bahnhof mit diesem schönen Schwein namens Othmar:


    So ab jetzt muß die Deutsche Bischofskonferenz den Rest machen.

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    7.3.14

    Lupen für Limburg


    Aktion 100 000 Lupen der Initiative Faktencheck Limburg.



    Hätte man damals beim Bußgang haben sollen.

    6.3.14

    Video Menschen We love D.


    Neuett ausse Nachbarschaf´.


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    5.3.14

    Warum es so schön ist deutscher Katholik zu sein,...


    ..... muß einem erst der Ami sagen!

    Rätsel zur Fastenzeit


    Was sollen wir nun hierzu sagen?
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    27.2.14

    Kein Grund zu feiern


    Da es jetzt schon die Kardinäle wissen, sei es auch

    hier

    noch erwähnt!


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    R.I.P. Paco


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    26.2.14

    Eichelmast


    im Tres Riches Heures

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    24.2.14



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    Zu Besuch in Kevelaer


    Und die Freuden des alltäglichen  (nieder)rheinischen Ästhetikwahnsinns genossen:






    Und dann entdeckte ich noch die Kumpels eines Mitbewohners unseres Haushaltes



    Ende 19. Jhdt - Biskuitporzellan - mit Spieluhr



    Die schönen Schweine gibt es diesmal hier.


    Und dann sind da noch weitere Schätze.


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    Von geklärten Hierarchien und gefährdeter Demut


    Nachdem es schon einen Kommentar gab, der meiner Demut nicht gerade förderlich war,


    entdeckte ich jetzt dieses, gewisse Positionen und Strukturen klärende Bild:


    21.2.14

    Muß mal gesagt werden


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    18.2.14

    Jabelbund und Kirdumir


    Seht Jabelbund und Kirdumir
    und was der Google-ator kündet
    Theomigi necnon Claudiae
    hat es fürwahr das Herz entzündet:


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    Papst tut öffentlich Buße....



    ....für die Paßverfehlungen seiner argentinischen Landsleute und beantragt daher einen argentinischen Paß. Edel und demütig!


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    11.2.14

    Edles Streitschwein





    HT

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    Traurig bin ich sowieso


    Heute vor einem Jahr:

    Rosenmontag

    Erscheinungsfest UL Frau in Lourdes

    Ankündigung des Papstrücktrittes von Benedikt XVI


    Wer assoziiert mir gleich noch ein bißchen Sinn.......

    10.2.14

    "...im Herzen der Nachwelt"


    Schon wieder eine (nichtkatholische) Beerdigung

    ...... 

    Also ich für meinen Teil verlasse mich nicht drauf im Herzen meiner Lieben weiter zu leben!

    Limburg, Sotschi und derADAC



    Neue Vorwürfe gegen TvE

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    6.2.14

    Große Worte im mondänen Tweet



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    Und weiter geht´s


    Nach einem Depressionspost wieder rein in die göttliche Kommödie.......

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    5.2.14

    Mühlsteine


    Ich habe lange mit mir gerungen, aber ich kann nicht anders:

    Im Nachbarbistum starb der Altbischof.

    In unserer Gegend der Erfinder und Vollstrecker von Gemeindefusionen.

    Ich erlebe, daß der Gottesdienstbesuch hierdurch eher auf ein Drittel als um ein Drittel gesenkt wird!

    Ich stelle fest, daß dies die Organisatoren nicht interessiert.

    Ich denke über Mühlsteine, Hälse und die Tiefen des Meeres nach.

    Ich bin traurig!


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    4.2.14

    Rebbe, wann wird der Messias kommen?


    Nu, wenn smalltalk wieder Geschwätz heißt!

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    2.2.14

    #tatort und #twomplet



    Es ist Abend. Die Familie Dilettant sitzt beim abendlichen Pfannkuchenmahle: Der Dilettant (D), das Maxistrant (M) sowie die holdeste aller Gattinnen (HaG) freuen sich gemeinsam ihres Lebens. Plötzlich beginnt mit einem folgenschweren Satze folgendes, folgenschwere Gespräch:

    D – Wer betet eigentlich heute beim Tatort vor - oder is ökumenisch?
    M – Ökumenisch?
    D – Ja, Polizeiruf 110.
    M *grübel dann Wickiefinger* – Also is Odenthal dann Neues Geistliches Liedgut (NGL).
    D – Jau, und Schimanski is dann ein levitiertes tridentinisches Hochamt.

    Alle - *grins*

    M – Ja, aber was ist dann Köln?
    D – Lateinisches Hochamt im Dom, für alle etwas, feierlich, schlampich, normal – und alle ham´se wat zu meckern.

    Anmerkung der Herausgeber: Leichen werden gegebenenfalls von Femen gestellt. 

    M – Und was sind die drei aus dem Saarland?
    D – Liturgiereform, von Palü an ging´s immer weiter abwärts. -  Und beim Polizeiruf 110 musse auch noch unterscheiden. Die alten aus´ser Zone, so mit „Herr Polizeihauptmann“, datt is richtich orthodoxes Luthertum. Nicht so´n Feld-, Wald- und Wiesenprotestantismus wie heute.

    Alle - *leicht belustigtes Nachdenken*

    M – Und in München is der Karlo dann Zeremonienmeister …
    D - … und das in einem schmierigen neobarocken Herrenamt in einem Bauerndom mit massich Putten; die Putten würden (Gruß an einen nicht genannten Chorherrn) auch die Fragen nach nächsten Leichen lösen.
    M – Können die nich die Mörder sein?
    D – Keine Österreicher-Tatorte! So weit muss der Spaß nicht gehen *Abspann einblend*

    Dieser Post wurde auf beiden Blogs (also auf allen dreien oder so) simultan am Sonntag, den 2.Februar 2014 um 20:14 Uhr pünktlich zum Tatort veröffentlicht. Der einzig gefällte war der #Tannenbaum.

    Dem- oder derjenigen, der/die meint, daß der Spaß weitergehen müsse, steht der Kommentarbereich oder der Twitter-Hashtag #Tatortliturgie zur gefälligen Benutzung zur Verfügung.

    WhäiwhäiPupilleAugeFadenkreuztrrrrrrwhäiwhäiimmernochPupilleimmernochAugemehrFadenkreuz
    whappwhappwhapp(spannungserzeugendePause)takatatakatarennrennrenndummdedummdedummdedummde
    hyperbelartignachobengehenddummdedummdedummdedummdeboahlindenberghöraufdummdedummde
    dummdedummdedädähdabdadaah

    Willkommen im Reich des Niederdadarheins. Dummdedummdedummdedummde
    Dummdedummdedummdedummde……
    M – schalt ma einer das dummdidummdi aus.
    Ich will das letzte Wort haben.

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