«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2014*

    24.11.14

    Vom Rauchen, von der Nüchternheit und vom Kommunionempfang


    Da es an anderer Stelle diskutiert wird, sei hier die Wahrheit aus dem kleinen Jone wiedergegeben:


    Update 25.11.:

    Ergänzungen zum Thema und zu Jone überhaupt bei der Braut des Lammes.



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    22.11.14

    Angemessene Schreibvorlage für Apokalyptiker



    HT:


    Ist das jetzt ein Schwein:







    ??????????????

    Oder fällt es einfach unter Schönheiten der Heimat?



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    Das ist mal ein Schwein







    (HT)

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    12.11.14

    Bestiarium mit Schwein







    (HT)

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    7.11.14

    Und wieder ist Sankt Martin


    Nun ja, noch nicht ganz, aber die Feierlichkeiten beginnen, in meiner Heimatstadt wird gerade die Martini-Kirmes eröffnet usw. und am 11.11. wird abends das Feuerwerk abgebrannt.

    Doch was wolte ich eigentlich erzählen. Da gehe ich in einen Feinkostladen, den ich höchstens zweimal im Jahr betrete und kaufr Foie gras (Ich weiß: nicht korrekt; aber lecker) und die Chefin sagt: "Ach natürlich, ist ja wieder St. Martin!" Und dann läuft das Gespräch weiter und weiter: "Ist der Heilige Martin ja selber schuld, hätte sich ja nicht im Gänsestall verstecken müssen!" - "Jau, is´er selber schuld - hat er Pech gehabt - oder, na ja, vielleicht haben eher die Gänse Pech gehabt...!" - Rheinisches Wortweben erreicht die Klimax: "Stellen Sie sich bloß mal vor, der hätte sich im Froschteich versteckt!..." "Och: Ich eß auch gerne Froschschenkel.... ."

    Nun ja:

    Heint zu Deinen Ehren und durch den willen Dein; Die Frösch sollst Du uns mehren....

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    5.11.14

    Ortsangaben eine unbekannten italienischen Stadt


    Viale Don Anoldo il Doge

    San Michele ad muscolos

    SS Luciano & Fortunato

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    3.11.14

    Dudelkeiler



    Leider klein



    Von hier.

    Die ganze Buchseite: hier

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    27.10.14

    Wie unsre Väter


    Dilettantenvereine im Ruhrgebiet rücken dies Blog in eine lange Tradition:





    guckstu

    danke V.B.

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    24.10.14

    Wenn man gute Laune hat.....


    und demzufolge auch seinem eigenen (wie immer ungenannten) Bistum gegenüber versöhnliche Gefühle empfindet, dann muß man Erinnerungsarbeit leisten:




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    20.10.14

    Oblatur


    Nach dem das Wort "Oblatur" in einem der vorherigen Posts - wie ich übrigens nicht etwa im Netz sondern  im RL erfuhr - zu Forschungstätigkeiten und Fragen geführt hat, hier eine kurze Auflösung:



    Am vergangenen Samstag, dem Fest des Hl. Lukas habe ich meine Probezeit auf dem Weg zum Benediktineroblaten begonnen.

    Und zwar hier.

    Das muß jetzt erstmal genügen auf daß das Blog weiterhin nicht allzu persönlich wird.

    Zur Benediktsmedaille verweise ich auf heiligenbildchen.blogspot



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    16.10.14

    Speck an Freitag oder mehr?


    Als kleinem Nachtrag zu meinem Posting von letzter Woche weisen die Bischöfe Englands und Kymriens darauf hin, daß man am BOXING DAY/2. Weihnachtstag auch dann Fleisch essen darf, wenn er auf einen Freitag fällt. Das ist jetzt wirklich spannend - auch wenn der Kilian (HT) es nicht so wichtig findet:

    "Zweite" Feiertage sind ein evangelisches Konstrukt - wenn sie nicht als Teil der Oktav aufgewertet sind, aber dann müßte die erwähnte Aufhebung des Abstinenzgebotes für alle Tage der Weihnachtswoche gelten. Katholisch bleibt: St. Stefanus verdrängt das Fasten. Dies aber muß dann auch für alle andere Martyrerfeste gelten - auf daß es im Himmel nicht zu Auseinandersetzungen komme - ergo "Martyrer fastet nicht"! Schlägt man aber ein martyrologium auf, so gibt es praktisch keinen Tag ohne Martyrergedächtnis. Ohne jetzt noch darauf hinzuweisen, wie viele Marienfeste es gibt, oder daß man auch Bekenner, Jungfrauen, Heilige Mütter und Väter etc. pp. nicht vernachlässigen soll, bleibt doch festzuhalten -  zumindest für das fidele Albion gilt: Abstinenz und Fasten ist außer am Karfreitag nahezu unmöglich.

    Let´s build a New Jerusalem...............

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    Friesennerz an Häuserwand.


    Sauwetter im Revier - alles trägt Friesennerz - aber wir haben auch das passende Haus dazu:




    Danke

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    10.10.14

    Ambivalenter Speck und ein germanistisches Problem


    Oder: Was darf man eigentlich an einem Freitag so essen, und was nicht

    Angeregt durch einen  tweet, der sich über Rührei mit Speck als Freitagsfrühstück aufregte, dachte ich weiter..... Und nun ja , das Ergebniss ist ein klares "Kommt drauf an" und das sogar ganz von "persönlichem Hochfest" und von "Ich bin auf Reisen" abgesehen.

    Doch hören wir zunächst wieder Altmeister Jone






    Also so lange man den Speck nur ausläßt und ausläßt und ausläßt, bis er allen Geschmack in flüssiger Form verloren hat, kann man ihn genießen, solange man den Kohlenstaubrest, der - auf dem Teller oder in der Pfanne - übrigbleibt, nicht abrührt.

    Alles klar? Alles klar?

    Bleibt das erwähnte Problem für die Germanisten, oder für die Dichter unter meinen Lesern.

    Mir liegt ein Brief des Erzbischofs von New Orleans vor, in dem er einer Anfrage eines Alligator-Farmers bezüglich des Krokodilverzehrs in der Fastenzeit positiven Bescheid erteilt. Soweit so gut: Krebs, Frösche, Biber, Krokodile - geht natürlich alles am Freitag. Na ja, vielleicht ist der Biber als historische "Ente" dann doch Geflügel, ergo verboten!

    Aber wie heißt dieses Viehzeug alles zusammen?

    S. E. begründet so: "the alligator is considered in the fish family" und weiter "is considered seafood"! Also da muß der Liebhaber niederer Tiere dann doch protestieren: Man kann einem Krokodil viel vorwerfen, aber ein Fisch ist es nicht - und im Meer lebt es eigentlich auch nicht.

    Als deutscher Muttersprachler, wollte ich gerade in mein Horn stoßen und die Plumpheit der englischen Sprache verhöhnen. Doch halt: Haben eigentlich wir ein Wort, das alle diese Tiere einschließt? Wir benützen "Meeresfrüchte", was - mal abgesehen davon, daß es wohl eine Übersetzung von "frutti di mare" ist - doch Forelle und Flußkrebs als Süßwasserwesen gleichermaßen ausschließt. Von Fröschen und Heuschrecken sei jetzt ganz abgesehen.

    Also auch im Deutschen kein angemessenes Wort?

    Helft mir, o Dichter und Denker!


    Brittanischer Nachtrag (16.10)





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    7.10.14

    Neulich in der Kirche - oder: Kurz mal im Himmel "Tach" sagen


    Kurz vor Beginn der Messe, zu den Publikationen,  kommt der alte Mann in die Kirche - ja ich weiß, man sagt jetzt "der Ältere Mann", aber ab achtzig darf man schon mal alt sagen. Er sucht sich einen Platz aus, und zwar einen komplizierten Platz - also jetzt keinen am Rand, sondern einen, den man nur mit Aufwand erreicht! Dort legt er - und in diesem Moment beginnt das Eingangslied - Hut und Gesangbuch ab, und er beginnt sein Programm ritueller Tätigkeiten. Zunächst begibt er sich - während der Priester liturgisch grüßt - zu einer anderen Bank, macht dort eine Kniebeuge und bleibt anschließend zusätzlich noch eine Weile knien. Er erhebt sich wieder, geht zum Bild der Schwester Euthymia, zündet dort eine Kerze an und spricht ein Ave Maria - Natürlich höre ich nicht, was er betet, da ich in diesem Moment das Kyrie mitsinge, aber was wenn nicht ein Ave Maria soll man vor diesem Bild beten. In der Zwischenzeit hat der Priester eine vollständig unverständliche Vergebungsbitte dargeboten. Unser Mann geht weiter zur Marienstatue, einer schmerzreiche Mutter mit dem toten Jesus im Arm. Auch dort wird eine Kerze angezündet und synchron zum langen Glorialied lange gebetet (Als rheinischer Anarchist stelle ich mir vor dem Marienbild natürlich ein Vaterunser vor) danach geht er - das Tagesgebet ignorierend - zurück zu Platz und Hut und erreicht ersteren pünktlich zur zweiten Lesung, was gleichermaßen mit seinem gemächlichen Tempo, wie mit dem Wegfall der ersten Lesung zusammenhängt. Er setzt sich. Nach der Lesung erhebt er sich und verläßt - looking very satisfied - die Kirche, nicht ohne Weihwasser zu nehmen und sich zu bekreuzigen.

    Ach, laßt die Liturgiewissenschaftler reden, laßt sie meckern und laßt sie nöhlen; ich für meinen Teil weiß, daß ich einer Heiligen Handlung beigewohnt habe. Ich habe einen Mann gesehen, der mal kurz im Himmel "Guten Tag" gesagt hat und der sicher anschließend nicht nur selbst erbaut war, sondern auch für mich als Beobachter und   pro omnibus circumstantibus eine Quelle der Erbauung war.

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    6.10.14

    Silberhochzeitsreliquien (III)


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    4.10.14

    Nicht historisch aber trotzdem schön












    Von hier




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    3.10.14

    Hinweis in eigener Sache


    Hier tut sich im Moment nicht viel.

    Zwischen Silberhochzeit, Weltrekord, Geburtstag und anstehender Oblatur hat mich das real life im Griff.....

    Aaaaaaber: Kurze Gedanken veröffentliche ich gerne hier:

    twitter.com/oikodomon

    22.9.14

    Silberhochzeitsreliquien (II)


    Oder:

    Es gibt sie noch.....




    ...die schönen Dinge!









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    17.9.14

    Torschlußselfie (ganz ohne Panik)






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    7.9.14

    Silberhochzeitsreliquien


    Danke! 




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    5.9.14

    Circe und Odysseus´ verschweinerte Gefährten







    Thank you Rob!

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    4.9.14

    Mal wieder ein Schwein

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    18.8.14

    Rechtschreibreform im katholischen Netz

     ein großer Nutzen für das Gesamtnetz:



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    14.8.14

    Existentialmeteorologie im Pott


    "Heut Nacht soll es ganz schön krachen - noch ´n bisken!"

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    St. Thomas Tower


    Was will mir meine Tochter bloß mit dem Bild sagen?

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    5.8.14

    Streng persönlich: Einladung


    Silberhochzeit




    Da ich doch immer jemanden vergesse und meine Gattin die possierliche Bloggerschar nicht kennt, hier auch auf diesem Wege.

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    Lustiges Update: Die Schweizerische Evangelische Allianz beantwortet die dümmlichen Kondomwerbungen, die wir auch aus Deutschland kennen, mit Bildern verheirateter Paare. (Alles weitere hier) Wir widersprechendem ausdrücklich nicht und der Musiker in mir ist erfreut über die französische Variante:

    Mariès depuis 25 ans - Nous ne regrettons rien.

    Und dann ist auf einer schweizerischen Zeitungsseite noch eine Umfrage, die man ja vielleicht in die angemessene Richtung lenken könnte.




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    30.7.14







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    21.7.14


    14.7.14

    Liebe und Geographie


    8.7.14

    "Laien"


    Zwei Priester aus der Zone aus den ostdeutschen Diözesen, haben sich zur Rolle von Geweihten und (Berufs)Laien in der Kirche geäußert. Es gab Kommentare und verschiedene blogoezesane Antworten und da die (1.) lesenswert sind, (2.) hier gut zusammengefaßt sind und ich (3.) faul bin, so mag dies als Überblick genügen.

    Aber ich möchte drei kleine (oder vielleicht doch nicht so kleine) Dinge ergänzen, alle unter der Prämisse, daß das christliche Handeln in  der Welt (ach ja, und auch Zeitungsartikel, Kunstwerke und Kompositionen u.v.a.m. sind Handeln in diesem Sinne) die Aufgabe der Laien ist.

    1. Anfrage an Laien

    Auch der Laie ist nicht zu allem kompetent. Ich habe keinen Führerschein. Ich habe keine Ahnung von Ballgetrete. Ergo: Ich kann mich - auch wenn ich weltgesandter  Laie bin - nicht kompetent zu Gangschaltungen und Abseitsfallen äußern. Klingt banal - ist es aber garnicht. Wie oft erleben wir bei Kabinettsumbildungen in Bund und Ländern, daß die Ressorts beinahe zufällig gewechselt werden. Landwirtschaft kann gegen Verteidigung, Medien gegen Finanzpolitik getauscht werden. Und das gilt auf allen Ebenen: Vom Stadtrad bis zum ZdK. Dies jetzt aufkommende Unbehagen sollte uns Laien auf jeder Ebene gleichermaßen hemmen wie beflügeln.

    2. "O Ihr Pfaffen laszet die Laien..."

    Wichtig ist auch, daß sich Priester nicht in die Aufgaben der Laien einmischen. Nehmen wir mal zwei eindeutige Bereiche, wo ein Laie Stellung beziehen kann, muß und soll: "Verkaufsoffene Sonntage" und "der Mord an Ungeborenen (vulgo Abtreibung)".

    Frage an die Laien: Trauen Sie sich zu diesen Themen klare Kante zu zeigen? - Ja? Ich gratuliere und konkretisiere die Frage: Trauen Sie sich zu diesen Themen klare Kante zu zeigen, auch wenn Ihr Gemeindepfarrer oder ein Weihbischof mit auf dem Podium sitzt? Oder befürchten erwarten Sie dann Sätze wie: Ja Frau X, natürlich ist der Sonntag ein hohes Gut, natürlich ist dem Lebensschutz nichts vor zu ziehen, aber wir müssen doch auch die Härten in der konkreten Situation sehen....... Zeigen Sie auch jetzt noch Kante oder schrecken Sie zurück, nicht weil ihnen irgendetwas gesellschaftlich oder finanziell passieren könnte, sondern einfach nur, weil Ihnen die Situation jetzt zu peinlich und zu kindisch geworden ist?

    3. Laien als Gemeindeleiter

    Warum eigentlich nicht? (Lieber konservativer oder traditioneller Mitleser erschrecke ich Dich  jetzt......gemach!) Ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß. Denken wir an Diaspora - Situationen; denken wir aber auch an Priester, die außer Sakramente zu spenden nichts können - Was ist denn daran so schlimm?  Ein Bäcker soll auch erst einmal backen, die Backstube mag jemand anderes streichen - Weinhändler und Lokführer muß es gleichemaßen geben. Niemand verlangt, daß sie die Aufgabe des jeweils anderen erfüllen. Oder machen wir es mal utopisch. Da bricht auf einmal die Erweckung aus - und dann muß der Pfarrer auf einmal zehn Stunden am Tag Beichte hören und seelsorgerliche Gespräche führen. Und trotzdem muß in dieser Gemeinde noch das Gemeindefest vorbereitet werden - und die Wallfahrt - und jemand muß beim Rosenkranz vorbeten - und einer muß dies an die Presse geben - und auf´s Blog setzen - und dann muß einer eben das ganze noch koordinieren -ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß.

    Ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß. Und nun zum Aber: Ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß, ABER NIEMALS darf dies ein dafür bezahlter Laie sein. Nicht der hauptamtliche Pastoralreferent ist hier gefragt, sondern die Chemielaborantin, der Verkehrspolizist oder auch der Witwer mit Kind. Hier schlägt die Stunde des Laien qua Laie-sein und nicht die des forcierten Berufslaien.

    Also darum: Ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß.




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    30.6.14

    Das Heilige Reich und der Tritt gegen den Ball!


    Ja dieses Blog ist von Rechtes wegen fußballfrei und mag es auch bleiben - aber im Moment passiert epochales.

    Karl der Große starb vor 1200 Jahren;

    Der Teil Europas, der beim brasilianische Balltreten - Stand jetzt - noch dabei ist, ist das Regnum Francorum (scilicet: F, D, NL, Belgien und CH).

    Und ein Blogger hat das Reich gerettet: Jobo!

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    24.6.14

    Frau bei der Keilerjagd


    ts, ts, ts

    Contenance Madame!





    U(pdate u) nd dies diene Euch Jungen Herren zur Warnung




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    19.6.14

    Fronleichnam mit der Mafia - Schiri wir wissen, wo Dein Auto wohnt


    Und dann baut die kleine Frau sich vor mir auf
    eigentlich ist die Prozession vorbei - der letzte Segen erteilt
    andererseits singen wir noch
    Also, sie baut sich auf und erreicht fast meine Schulterhöhe
    "Ich weiß, wer Ihr Vater ist"
    ich fange an zu zittern
    - üblicherweise droht man ja mit dem Tod der Kinder, aber wer weiß -
    Jetzt haben sie mich....
    "Sie kennen mich nicht, aber ich kenne Sie und ich weiß, wer Ihr Vater ist"
    Verwirrung - Fragen - Entsetzen - weiteres Zittern
    mittlerweile erreiche ich nur noch ihre Schulterhöhe
    "Ich kenne Ihren Vater, der singt mit mir im Chor!"
    Sie dreht sich um
    Ich schweige
    omertá

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    17.6.14

    Irische Schweine









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    16.6.14

    venturus est - vom Trost der Ruhrgebietssprache


    1. Proslogion:

    Gezz vorwech ers´ma, watt (*Hochdeutschgenerator an*) wir hier in Dinslaken sprechen, ist nur noch zum Teil Ruhrgebietsdeutsch. Der Klang ist gegenüber - sagen wir mal Recklinghausen - ein eher anderer. Der eher dumpfen westfälisch/polnische Färbung dort steht hier schon rheinisch schwirrender Sprachklang gegenüber, aber grammatisch gibt es hier noch echte ruhrdeutsche Bildungen.

    2. Quaestio

    Im Gottesdienst zum Dreifaltigkeitstag höre ich "der ist, der war und der kommen wird". Klar der ist der war und der sein wird geht nicht, zumindest letzteres hat dann keine persönliche Relevanz. Aber: Ist der kommen wird als Akt nicht genau so bezuglos zur Gegenwart in der Zukunft liegen. Gut ein hebräisches "jabo´" gibt vielleicht eine andere Bedeutung her, aber das hilft mir auf deutsch nicht weiter.

    3. Conclusio

    Die Lösung liegt im Pottdeutsch: Richtig venturus esse muß heißen: am Kommen sein! Also liegt das Heil - zumindest das grammatisch solche - im Pott: "Der ist, der gewesen war und der am kommen ist" - o sacra inculturatione!

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