Thomas sein Abendland
Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein
Beitragende
15.12.20
6.4.19
25.3.19
11.3.18
26.4.17
Der kleine Jone und das Toastbrot Bernd
Aus aktuellem Anlaß zu einer im Netz tobenden Debatte über Essen, Essen und Erstkommunion, mag uns Altmeister Jone weiterhelfen.
Labels: Blogoezese, Jone, Menschheitsfragen, Ruhrgebiet
5.12.15
Zur Konvertitentaufe
Weisheiten aus dem kleinen Jone, weil Claudia fragt:
Also ganz kurz gesagt: Natürlich wurde eine Taufe anerkannt. Man brauchte aber eine Bestätigung des evang. Täufers, daß er gültig taufen wollte. Daß so eine Anfrage gelegntlich nicht oder gar unflätig beantwortet wurde ist zumindest vorstellbar.
Labels: Jone, wahre Ökumene
20.2.15
Bier/Alkohol an Fastentagen?
Um eine Twitterfrage zu beantworten - Wohlan so schreibt der kleine Jone auf S. 311 zum Thema:
Labels: Jone, Völlerei und verwandte Tugenden
24.11.14
Vom Rauchen, von der Nüchternheit und vom Kommunionempfang
Da es an anderer Stelle diskutiert wird, sei hier die Wahrheit aus dem kleinen Jone wiedergegeben:
Update 25.11.:
Ergänzungen zum Thema und zu Jone überhaupt bei der Braut des Lammes.
Labels: Jone, Liturgie, Völlerei und verwandte Tugenden
10.10.14
Ambivalenter Speck und ein germanistisches Problem
Oder: Was darf man eigentlich an einem Freitag so essen, und was nicht
Angeregt durch einen tweet, der sich über Rührei mit Speck als Freitagsfrühstück aufregte, dachte ich weiter..... Und nun ja , das Ergebniss ist ein klares "Kommt drauf an" und das sogar ganz von "persönlichem Hochfest" und von "Ich bin auf Reisen" abgesehen.
Doch hören wir zunächst wieder Altmeister Jone
Also so lange man den Speck nur ausläßt und ausläßt und ausläßt, bis er allen Geschmack in flüssiger Form verloren hat, kann man ihn genießen, solange man den Kohlenstaubrest, der - auf dem Teller oder in der Pfanne - übrigbleibt, nicht anrührt.
Alles klar? Alles klar?
Bleibt das erwähnte Problem für die Germanisten, oder für die Dichter unter meinen Lesern.
Mir liegt ein Brief des Erzbischofs von New Orleans vor, in dem er einer Anfrage eines Alligator-Farmers bezüglich des Krokodilverzehrs in der Fastenzeit positiven Bescheid erteilt. Soweit so gut: Krebs, Frösche, Biber, Krokodile - geht natürlich alles am Freitag. Na ja, vielleicht ist der Biber als historische "Ente" dann doch Geflügel, ergo verboten!
Aber wie heißt dieses Viehzeug alles zusammen?
S. E. begründet so: "the alligator is considered in the fish family" und weiter "is considered seafood"! Also da muß der Liebhaber niederer Tiere dann doch protestieren: Man kann einem Krokodil viel vorwerfen, aber ein Fisch ist es nicht - und im Meer lebt es eigentlich auch nicht.
Als deutscher Muttersprachler, wollte ich gerade in mein Horn stoßen und die Plumpheit der englischen Sprache verhöhnen. Doch halt: Haben eigentlich wir ein Wort, das alle diese Tiere einschließt? Wir benützen "Meeresfrüchte", was - mal abgesehen davon, daß es wohl eine Übersetzung von "frutti di mare" ist - doch Forelle und Flußkrebs als Süßwasserwesen gleichermaßen ausschließt. Von Fröschen und Heuschrecken sei jetzt ganz abgesehen.
Also auch im Deutschen kein angemessenes Wort?
Helft mir, o Dichter und Denker!
Brittanischer Nachtrag (16.10)
Labels: Jone, Völlerei und verwandte Tugenden
6.6.11
Allerorten wird über
Ministrantinnen im außerordentlichen Ritus
diskutiert.
Ich bin - als liturgische sehr traditioneller Katholik - komischerweise von einem Verbot garnicht so überzeugt. Es wird dabei imho der geniale Wurf unseres Papstes "ein Ritus in zwei Formen" übersehen. Irgendwie schwingt von Piusbruderschaft bis Kranemann doch die Idee "Alter Ritus - Neuer Ritus" mit. Das ist aber nicht denkbar, denn ein Neuer Ritus wäre eben gar kein Ritus (bzw. ungültig!). Wenn´s aber nur ein Ritus, wie ist´s dann mit der Geltung von Geboten, Erlaubnissen, Dispensen etc. - wahrscheinlich wird erst in Jahrzehnten die Genialität der Formulierungen von summorum pontificum deutlich werden.
Aber ich bin kein Kirchenrechtler - doch ein Sammler katholischer Skurilitäten bin ich.
Kath.net schreibt: "Ministrantinnen bleiben im außerordentlichen Ritus verboten" und erweckt damit den Eindruck, als ob immer und überall eine weibliche Ministrantin verboten war. Ist dies wirklich so also:
Schlag nach bei Jone, genauer im "Kleinen Jone" dieser so handlichen wie umfassenden Quelle praktischer Theologie. Über das Buch wollte ich schon länger schreiben und einig Schmankerl veröffentlichen. Also hier das Titelblatt
Und der Beitrag zur aktuellen Diskussion (Stand 1930 bzw. 12. Aufl. 1940) ein schönes katholisches "zwar - aber":
Labels: Jone, Liturgie, Liturgiereform





OREMUS PRO PONTEFICE NOSTRO BENEDICTO,
DOMINUS CONSERVET EUM,
ET VIVIFICET EUM,
ET BEATUM FACIAT EUM IN TERRA,
ET NON TRADAT EUM IN ANIMAM INIMICORUM EIUS.
Herr Jesus Christus,
Du Hirte und Haupt Deiner Kirche,
wir bitten Dich, steh Deinen Dienern, den Kardinälen,
die Deinen Stellvertreter hier auf Erden wählen,
in all ihrem Tun mit der Kraft Deines Segens bei.
Sende ihnen den Heiligen Geist,
dass sie Deinen Willen erkennen
und einen würdigen Nachfolger des Petrus,
auf den Du Deine Kirche gebaut hast, wählen mögen.
Dadurch schenke uns in Deiner Güte einen Papst,
der wahrhaft an uns Deine Stelle vertritt,
uns entflammt durch seinen Eifer,
uns beschämt durch seinen Wandel,
uns trägt durch seine Liebe,
uns stärkt durch seine Geduld,
uns segnet durch seine Gebete und weidet durch seine Lehre
und uns reinigt und läutert zu Deinem heiligen Volke
und zum unbefleckten Gottesdienst im Geist und in der Wahrheit.
Der Du lebst und herrschst mit Gott dem Vater
in der Einheit des Heiligen Geistes,
Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.










