«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2021*

    30.7.25

    Dinslaken - die tolerante Stadt

     Vor drei Wochen ca. gab es den Antrag einer ungenannten Partei im Stadtrat meiner Heimatstadt die Israelfahne vor dem Rataus abzuhängen (Arad ist Partnerstadt von Dinslaken). Das ging glücklicherweise nicht durch (Mein/Unser Brief an die Bürgermeisterin und die Ratfraktionen, mit dem Hinweis, wer antwortete findet sich im ersten KOmmentar)

     Schauen wir dann doch mal auf die Toleranz inD:

    Nun gibt es in einer Bahnunterführung ein Grafitto, auf das wir einen Blick werfen sollten.

    Zu nächst das Ganze

     




     

    Dann ein Detail

     

    Und dann das Rätsel, was das wohl übermalt wurde. (zugleich ein Augentest)

     



     

    Wenn Sie meinen  eine Tätergruppe ausmachen zu können, sind Sie wohl wahrscheinlich übler Rassist.

    Ich habe eine andere Frage: Ist es nicht strenggenommen innermuslimisch gesehen ein Blasphemie, den Gottesnamen im Rahmen gegenständlicher Malerei zu verwnden. 

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    31.10.21

    Der ganze Talmud mit Übersetzung

     

    Ja das gibt´s im Netz (In der klassischen Übersetzung von Lazarus Goldschmidt);

    wenn auch ein bischen verschachtelt.

    Zunächst diesen Link klicken:   Talmud

     Dann Kapitel auswählen 

    und dann unter "Versions" auswählen.

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    4.1.20

    Psalm 13 (12)

    Endlich mal wieder übersetzt:

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    Für den Chorleiter
    Ein Psalm
    Für David


    Bis wie lange nur, HERR, wirst Du mich vergessen auf Dauer?
    Bis wie lange nur wirst Du verhüllen dein Angesicht vor mir?
    Bis wie lange nur werde ich mir Gedanken in die Seele setzen,
                                                               Kummer in mein Herz tagein tagaus?[1].
    Bis wie lange nur wird sich mein Feind erheben ÜBER MICH?

    Er möge blicken - antworte doch - HERR, mein Gott!
    Er erleuchte meine Augen, daß ich bloß nicht entschlummert bin im Tod;
    Daß bloß nicht mein Feind sagen wird: Ich hab ihn überwunden,
                             meine Bedränger jauchzen werden, weil ich falle!

    Ich aber, ich traute auf Dein Erbarmen; mein Herz wird sich über Deine Hilfe freuen.
    Singen will Ich dem HERRn, weil er wohlgetan hat ÜBER MICH.


    [1] Wörtlich am Tag

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    11.7.17

    Von den letzten der Großen Versammlung - Gedanken am Fest unseres Vaters Benedikt


    Die Lesung der Stundenliturgie am Benediktsfest ist aus dem Buch Sirach (50/6f):

    quasi stella matutina in medio nebulae et quasi luna plena in diebus suis lucet

    et quasi sol refulgens sic ille effulsit in templo Dei

    Davor ergänzt das Stundenbuch: Ecce Confessor Magnus.

    Also auf deutsch  (Nicht ganz korrekt, aber umso schöner nach Luther 1912):

    Seht den großen Bekenner: Wenn er hinter dem Vorhang hervorging, so leuchtete er wie der Morgenstern durch die Wolken, wie der volle Mond;  wie die Sonne scheint auf den Tempel des Höchsten; wie der Regenbogen mit seinen schönen Farben; 

    Schlagen wir nach, so ist im Buch Sirach, der im Christentum eher unbekannte Hohepriester Simon/Schimon der Gerechte beschrieben.

    Schon interessant, daß der Gerechte Oberste Liturge des Alten Bundes zum Typos unseres Vaters Benedikt gemacht wird.

    Nun gehört das Buch Sirach nicht zum Kanon der hebr. Bibel (Obwohl es in den letzten hundert Jahren in der Kairo Geniza und in Qumran fast vollständig auf hebräisch entdeckt wurde), aber  an entscheidender Stelle begegnet unser Simon im Talmud, in den Sprüchen der Väter/Pirqe Avot . Dieser Mischnatraktat schließt nicht nur die 4. Talmudordnung ab, sondern er wird als einziger Traktat auch im gewöhnlichen Gottesdienst gelesen, von Pessach/Ostern an den ganzen Sommer.

    Nachdem im ersten Vers in einem Parforceritt die Weitergabe der Tora vom Sinai über Mose, Josua und die Propheten bis zu unserem Simon geschildert wird, kommt er selbst zu Wort: 

    "Auf drei Dingen ruht die Welt: Auf der Weisung, auf den Gottesdiensten, auf dem angemessenen Tun."

    Die Tora, die Lehre , die Regel bietet die Grundlage - bei Benedikt und Simeon, bei Juden und Christen.

    Daraus folgen die Gottesdienste und hier denke ich an das Stundengebet, das seine Wurzel in den täglichen Gebeten der Synagoge hat und wie diese im Zentrum aus Psalmen besteht.

    Und dann steht da am Schluß das angemessene Tun, die Wohl - Tätigkeit. Nicht (zumindest nicht nur) Almosen sind hier gemeint, sondern das Tun (hebr. Singular!) des richtigen.

    Sagen wir es einmal angenehm absurd:

    Seit dem Sinai weiß unser Vater Benedikt und hat es uns überliefert:

    Aus der Regel folgt: Ora et Labora.

    Daß letzteres kein orginäres Benediktzitat ist, stört uns wenig. Juden wie Katholiken wissen um die Werkmächtigkeit der mündlichen Tora sprich der Tradition.

    Ein letzte Frage: Woher weiß der Simon das, durch das er gerecht und Unser Vater gesegnet/benedictus wird?

    Das hebräische Wort Schim`on leite sich vom Wort schama` ab, und das ist übersetzt, was Benedikt zu Beginn seiner Regel empfiehlt: hören!

    Obsculta, o fili, praecepta magistri, et inclina aurem cordis tui, et admonitionem
    pii patris libenter excipe et efficaciter comple,

    Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!


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    1.5.16

    Those were the days


    So, da beschimpft mich also einer als "Judenschwein" - endlich was los auf dem Blog!

    Ach ja: Sach 2/12

    Und lieber possierlicher Pöbeler - Auch Antisemitismus bitte richtig:
    1. Krawall erheischt Satzzeichen! Ja, ich weiß: manche nehmen zuviele Ausrufezeichen, aber - und jetzt singen alle mit - kein Semikolon ist auch keine Lösung.
    2. "Fuehrer" mit ue geht gar nicht; Addi is not amused!
    3. Bitte korrekt schimpfen: Nicht "Judas verrecke", sondern es muß "Juda" heißen, und dies dann wiederum mit Satzzeichen.

    Ergo:
    Aufgrund signifikanter Formmängel müssen wir von einer Veröffentlichung absehen!


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    24.2.16

    Das Jahr der Barmherzigkeit und vielleicht ein jüdischer Beitrag dazu




    (Rödelheimer Sidur S.4)

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    28.5.14

    Los Wochos - Bibeln


    Zunächst mal meine Gebrauchsbibel (seit kurz nach dem Abitur)


    Liebste Übersetzung ist die Vulgata *Angebermodus aus* - dann auch gerne King James. Aber wenn es was deutsches sein soll und nicht Luther (1545) oder die von Heike erwähnte Buber/Rosenzweig, dann vielleicht Henne/Rösch:


    Und wenn´s nur wegen der Widmung ist:


    Eine persönliche Beziehung gibt es auch noch: Der letzte Hrsg. dieser Bibel war Pater Osmund Gräf OFMCap - weiland in den 80er Dompönitentiar zu Münster, bei dem ich nicht nur ein - zweimal beichtete, sondern der wegen seines Zelebrationsstilles in der täglichen Neunuhrdommesse unter dem Namen "Pater theatralis" stadtbekannt war.

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    23.5.14

    Ökumenische Solidarität


    Sage niemand, daß ein hardcore Katholik nicht ökumenische Gedanken hat...
    Wenn er zum Beispiel das liest:  messianische Juden von Markt der Möglichkeiten des nächsten Kirchentags ausgeschlossen,
    oder das: Vandalismus gegen evangelikalen Kongreß

    Oft laufen die Grenzen ganz wo anders als vermutet - Vielleicht wird Pfadfindertum auf Dauer ja eine wichtige katholische Eigenschaft.

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    28.11.13

    Was macht das Schwein da nur?




    O.k. Es kommt aus einer Spanischen Haggada von ca 1340
     (weitere Angaben)
    Der Text ist eine Beracha: "(Gepriesen bist Du HErr unser Gott König der)Welt, der geschaffen hat (mit) ihren (fem sing) Lichtern...."

    Aber nochmals:

    Was macht das Schwein da nur?

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    14.10.13

    Hebräischwörterbuch


    und zwar ein virtuelles findet sich hier; scheint im großen ganzen auch sehr brauchbar zu sein.

    Etwas ungewöhnlich für Leute die den deutschen philologischen Weg beschritten haben, ist daß man bei hebräischen Verben nicht nach der Wurzel sucht, sondern nach dem Infinitiv (mit  - ל).

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    6.10.13

    Beschneidungsdebatte


    Zweite Runde!

    Irgendwie ist das Netz ruhig.....

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    Ach ja, der Spiegel in all seiner Kompetenz (auch ansonsten berüchtigt) bezeichnet nicht nur ein Buch mit der Aufschrift "Vollständige Ordnung des G´ttesdienstes" als "hebräisches Altes Testament" (o.k. nicht jeder kann hebräisch), sondern weiß noch nicht einmal, wierum man es auf das Propagandaphoto legen muß.

    Wie immer sehen wir also durch den Spiegel in ein Zerrbild (1 Kor 13)!

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    27.6.13

    Jiddisch heute


    Ich habe letzte Woche kurz über die jiddischen Übersetzungen zweier (hoffentlich) netter, junger Damen geschaut, die diese für ein Uni-Seminar gefertigt haben.

    Stellt sich die Frage: Wie sieht es eigentlich heute mit der jiddischen Sprache aus?

    Bitteschön:


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    18.11.11

    Über feste Plätze in der Straßenbahn, im Gotteshaus und an der Theke

    liest man in Chajims Artikel und in den Kommentaren.

    Köstlich!Link

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    29.9.11

    Ach ja:
    Falls ich jüdische Leser habe:

    Frohes Neues Jahr!

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    25.7.11

    Und da Scipio gerade nach der Bedeutung der Zahl

    39

    im Dialogischen Prozeß
    fragt:

    Neununddreissig ist eben Vierzig weniger eins. Das heißt die Vollkommenheit ist eben nicht erreicht (Was immer das für den erwähnten Prozeß heißt)

    1.) Dtn 25.3 legt die Höchstzahl der Schläge bei der Prügelstrafe auf Vierzig fest, aber dies war spätestens zur Zeit des Paulus auf Vierzig weniger eins reduziert (2 Kor 11/24). Vielleicht damit nicht versehentlich mehr als vierzig Schläge erteilt wurden; vielleicht aus zahlensymbolischen Gründen.

    2.) Laut Talmud (Traktat Schabbat VII 2) sind die am Sabbat verbotenen Hauptarbeiten eben "vierzig weniger eins". Dies werden dann durschaus untergliedert, aber es beginnt nicht bei der Zahl 40 sondern bei der 39.

    Die Belege zeigen 39 ist nicht 30+9
    sondern 39=40-1 !

    In der 39 wird die Vollkommenheit der 40 gerade verhindert.

    Update: Stellenangabe oben berichtigt!

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    5.2.11

    Da geht man auf die Seite vom Weltjugendtag -
    sieht eine israelische Fahne -
    klickt drauf -
    und liest:

    ברוכים הבאים צו די טעג אין די דיאָסעסע



    Ja! Es ist jiddisch!

    "beruchim ha-ba´im (=willkommen) zu die tag fun in die diozese"

    Stark!

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    9.9.10

    Und Alipius hin Alipius her.................

    Das muß (obzwar spät) gesagt werden:

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    3.4.10

    Haec Nox est

    oder

    Ma nischtana hallajla hazzä mikkol hallelot

    oder

    Alles über Moses und Mazzen


    (Achtung Umgangssprachen japanisch und holländisch!)





    Aber warum heißt es im hebräischen Gruß am Ende des ersten Videos nicht "Frohes Pässach" sondern "Frohes Frühlingsfest"?? ts,ts!

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    24.8.09

    Wißt Ihr eigentlich, was es nach fast 20 Jahren wieder gibt?



    Semit - Das klassische jüdische Organ für political incorrectness. Wobei ich garnicht weiß, ob es PC (oder zumindest das Wort) in Deutschland damals (um 1990) schon gab.

    P.s.: Nicht von der bieder-grottingen Internetseite abschrecken lassen!

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    20.1.09

    Gerade gefunden - und als 600. Beitrag veröffentlicht:

    Die Hebrew Song data base.

    Trotz des Namens übringens auch für jiddische Lieder.

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