«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2021*

    27.3.16

    Salve festa dies


    Der Osterhymnus in der alten Münsterschen Fassung neu aufgelegt und frisch entkorkt. (pdf)

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    5.1.15

    Noch ´ne O-Antiphon!


    Frei nach Heinz Erhard hier noch eine besonders schrille O-Antiphon für die Weihnachtszeit:






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    24.12.14

    Die achte O- Antiphon


    Im Mittelalterlichen Ordines gab es zuweilen durchaus mehr O-Antiphonen als heute.

    Die achte (und nicht unbedingt letzte) war meist diese:



    Liest man die ersten Buchstaben der üblichen sieben Antiphonen von hinten nach vorne, so ergibt sich das Akrostichon:

    ERO CRAS  - Ich werde morgen da sein!

    Unsere Antiphon überhöht dies (mit der biblischen Eschatologie-Formel: 7+1=8):

    VERO CRAS  - Fürwahr morgen!

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    26.11.13




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    23.7.13

    Gregorianik-Link-Liste

    Aufgrund dieses Artikels 

     und dieses Tools

    muß ich nach Jahren meine Linkliste ändern.

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    23.5.12

    Schola am Pfingstsamstag

    Wer am Samstag in Berlin ist (zu einer Hochzeit, über die hier nicht näher berichtet werden muß) und in der Schola mitsingen kann und will, der mag sich hier im Kommentarbereich melden.

    Es geht um einfache "Gotteslob"gregorianik, also nur Mut!

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    17.8.11

    I´m back, back in the catholic groove!



    So, jetzt haben die jungen Leute den Witz verstanden (und Elsa und Alipius können es vielleicht als ping betrachten) but I`ve been back.

    Ich sagte schon das ich in Sint Benedictusberg war und es war einfach nur spannend.

    Kurz vorweg: Ich bin regelmäßig einige Tage im Jahr im Kloster und Kloster heißt natürlich immer Benediktinische Familie (Ich war mehrfach in Gerleve, Chevetogne und Mariawald), aber dies ist etwas besonderes.

    Man ist in der Zeit Benedikts angekommen und doch fest in der Postmoderne.
    Da sagte ein Mönch zu mir "Wir machen einfach alles so, wie Benedikt es vorgeschrieben hat!" und das tun sie dann auch inspektakulär und ohne Hochmut ("Schon Benedikt hat gesagt, man kann die Psalmen anders aufteilen - also wenn andere Klöster es anders machen.....").

    In der Praxis sieht dies den wie folgt aus: Jede Hore wird einzeln gehalten und zwar genau nach der Psalmenverteilung Benedikts. Auch wenn das II Vatikanum gesagt hat (SC89d) "die Prim soll wegfallen", gilt dies für die römische Liturgie nicht für die benediktinische und sie findet weiter statt. Bevor der hardcore-tradi jetzt in Jubel ausbricht - Es gibt als Übersetzung die Neo Vulgata und die Messe wird in ordentlicher Form gefeiert (allerdings immer mit römischem Kanon). Die Lesungen in der Messe (nicht die im Stundengebet) sind dann mit den Aufforderungen bei den Fürbitten auch die einzigen niederländischen und die einzigen gesprochenen Worte, alles andere wird in Latein gesungen.
    Alles wird ruhig und verbaliter getan: Der Abt begrüßt neue Gäste im Refektorium mit Handwaschung.. Wenn jeder nach der Komplet beweihwassert wird, dann auch wirklich jeder, d.h. auch jeder in der Kirchenbank und jeder einzeln.
    Spannend ist wie sich dann Gottesdienst und Leben durchdringen: Nach der Sext ziehen Mönche und Hausgäste in Prozession zum Essen. Die Tischlesung wird liturgisch gesungen (diesmal war es ein Buch über Diplomatie und Außenpolitik in den 80ern!). Sonntags nach der Prim wird der Tischdiener gesegnet (mit dreimaligem: Deus in adiutorium) , sonntags nach der Sext der Tischleser mit dreimaligem: Domine Labia mea aperies!).

    Eigentlich wollte ich jetzt ganz viele Bilder veröffentlichen, aber Ihr findet alles auf der Seite des Klosters. Achtet dabei auf die Einheitlichkeit der "Möbel"- von Kirchenbank bis Gästebett, vom Meßgewand bis Balkonverkleidung. alles ein Stil.

    Alles in allem: herrlich!

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    6.6.11

    Zwei Bemerkungen zur Papstmesse in Zagreb.

    Gregorianik

    1. Gregorianik geht auch in der Muttersprache, was uns zumindest in der Praxis - d.h. im Gotteslob - als unmöglich vor Augen geführt wurde. Deutsche Psalmodien und Antiphonen sind dort ja bewußt weit, weit, weg von der Gregorianik.
    2. Die Gregorianik bestimmt als Cantus Firmus mehr und mehr auch die mehrstimmigen Kompositionen für die Papstmessen.

    Eine andere Berufungspastoral

    Gut, viele haben darauf hingewiesen, daß es in Deutschland zuwenig für Priester- und Ordensberufungen gebetet werde - das stimmt wohl auch - aber eine Fürbitte für die, sich auf die Ehe vorbereitenden, wie es sie in Zagreb gab, habe ich in Deutschland auch noch nicht gehört.

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    2.6.10

    Unglaublich!

    Diese Seite bietet ein vollständiges Graduale (ordentlicher Ritus) mit St. Gallischen Neumen und das in direkt ausdruckbarer Form!

    Also quasi ein Graduale duplex interretale.

    Lob und Ehre den Machern der Vorlage und der Seite!

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    14.9.09

    Zum Tage:

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    23.7.08

    Ich verarbeite im Moment noch mein monastery-lag, aber auf diesen Tagespostartikel zur aktuellen und zur anzustrebenden Kirchenmusik kann nicht genügend hingewiesen werden.

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    12.7.08

    Wenn ich hier schon im Internetzkaffee sitze, um des Maxistranten Beitrag zu lesen, kann ich auch gleich auf einen
    3 sat/Kulturzeitbeitrag über die Gregorianik aus Heiligenkreuz
    hinweisen:

    HIER

    Und aus derselben Sendung ein Interview mit Prof Klöckner Essen.

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    25.1.08

    Schrill!

    Da gibt es auf den Philippinen ein Gefängnis (genau in Cebu) - und der Leiter macht mit den Gefangenen Tanztherapie - und wenn man das dann mit einem Pontifikalamt kombiniert und Gregorianik drunter legt .............. dann kommt das raus:

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    17.1.08

    musica medievalis


    Doch noch ein ganzes Graduale gefunden (1961 pdf)!

    Und die Cantigas di Santa Maria!!

    Alles über diese herrliche Seite!!!

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    17.12.07

    Da ab jetzt die O-Antiphonen zum Magnificat gesungen werden, hier gibt´s ab Seite 28 die Noten!

    Und hier die Übersetzung und Hördateien!

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    2.4.07

    Musikalische Varianten in den gregorianischen Antiphonarien


    Die Dissertation von Daniel Saulnier (Paris 2005)

    im Französischen Original

    DES VARIANTES MUSICALES DANS LA TRADITION MANUSCRITE DES ANTIENNES DU REPERTOIRE ROMANO-FRANC

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    30.3.07

    Viele Gregorianik Noten (als pdf)

    Nach der Überarbeitung ist die Seite von Indult-Bonn deutlich benutzerfreundlicher! Ich für meinen Teil habe die Gregorianik-Linkliste ergänzt.

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    23.3.07

    Musik des 14. Jhdts

    eine große Datenbank von der anderen Seite der Kugel (Scheibe?)

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    19.12.06

    O-Antiphonen

    Scipio zeigt sich überrascht vom Kenntnisstand des Herrn Alipius.

    Dann wollen wir mal weiter überraschen (aber erst den Alipius lesen!)

    Weihnachten beginnt ja so richtig erst um Mitternacht, also bleibt auch am 24.12. abends noch eine Vesper. Diese hatte ursprünglich die Antiphon: O Virgo Virginum mit derselben musikalischen Struktur aber dank Adressatenwechsel doch ganz anders.
    Es ergeben sich drei Folgerungen:
    1. Es liegt das biblische Heilsschema 7+1=8 vor (weltliches Heil+1=eschatologisches Heil)
    2. Es ergibt sich der Doppelsatz: Ero cras - Vero cras
    3. Die Attribute der Antiphonen können den damals bekannten Planeten von innen nach außen zugeordnet werden (Vom Mond bis zur Fixsternsphäre). Das kommende Heil ist also nicht nur persönlich sondern kosmisch!

    Viel Spaß bei der Meditation!


    p.s. Ich hoffe den ausführlichen Gedankengang bald zu veröffentlichen!
    p.p.s. Die expressive Sprache der von mir verwandten Übersetzung stammt aus dem Buch des reformierten (!) Pfarrers Max Ernst, Lob Gottes - in Bibeltext, Lied und Gebet...Marburg, 5.Aufl. ohne Jahr (1.Aufl. 1928)

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    7.12.06

    Heute zum Fest des
    Hl. Ambrosius
    sein Hymnus zur Adventszeit.



    Intende, qui regis Israel
    super Cherubim qui sedes,
    appare Ephraem coram,
    excita potentiam tuam et veni!



    Veni, redemptor gentium,
    ostende partum Virginis;
    miretur omne saeculum:
    talis decet partus Deum.

    Non ex virili semine,
    sed mystico spiramine
    Verbum Dei factum est caro
    fructusque ventris floruit.

    Alvus tumescit Virginis,
    claustrum pudoris permanet,
    vexilla virtutum micant,
    versatur in templo Deus.

    Procedat e thalamo suo,
    pudoris aula regia,
    geminae gigas substantiae
    alacris ut currat viam.

    Aequalis aeterno Patri,
    carnis tropaeo cingere,
    infirma nostri corporis
    virtute firmans perpeti.

    Praesepe iam fulget tuum
    lumenque nox spirat novum,
    quod nulla nox interpolet
    fideque iugi luceat.

    Sit, Christe, rex piissime,
    tibi Patrique gloria
    cum Spiritu Paraclito,
    in sempiterna saecula. Amen.

    Warum wird eigentlich die herrliche erste Strophe nie gesungen?
    Vielleicht weil das Metrum der ersten Zeile nicht heilbar ist?
    Eine schöne Übersetzung in ein archaisierendes Englisch gibt´s hier
    Schön auch Luthers "und blüht ein frucht weibs fleisch" - aber was heißt das?

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