«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2021*

    27.9.20

    Back in the Catholic groove (2.0.)

     

    Es gibt Tage, da ist man wieder in diesem uralten katholischen Lebensgefühl angekommen. Da bekomme ich gestern, an einem Tag zwei Gebetsbildchen übersandt. Ein Totenbildchen aus dem Institut Philipp Neri in Berlin und ein Gebetsbildchen für einen Mönch der seine zeitlichen Gelübde in meiner Abtei ablegt.




    Eigentlich fehlt jetzt nur noch eine Taufe oder Firmung......Na ja, immerhin wird eine Gitarrenschülerin von mir heute konfirmiert. Oremus.

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    11.7.17

    Von den letzten der Großen Versammlung - Gedanken am Fest unseres Vaters Benedikt


    Die Lesung der Stundenliturgie am Benediktsfest ist aus dem Buch Sirach (50/6f):

    quasi stella matutina in medio nebulae et quasi luna plena in diebus suis lucet

    et quasi sol refulgens sic ille effulsit in templo Dei

    Davor ergänzt das Stundenbuch: Ecce Confessor Magnus.

    Also auf deutsch  (Nicht ganz korrekt, aber umso schöner nach Luther 1912):

    Seht den großen Bekenner: Wenn er hinter dem Vorhang hervorging, so leuchtete er wie der Morgenstern durch die Wolken, wie der volle Mond;  wie die Sonne scheint auf den Tempel des Höchsten; wie der Regenbogen mit seinen schönen Farben; 

    Schlagen wir nach, so ist im Buch Sirach, der im Christentum eher unbekannte Hohepriester Simon/Schimon der Gerechte beschrieben.

    Schon interessant, daß der Gerechte Oberste Liturge des Alten Bundes zum Typos unseres Vaters Benedikt gemacht wird.

    Nun gehört das Buch Sirach nicht zum Kanon der hebr. Bibel (Obwohl es in den letzten hundert Jahren in der Kairo Geniza und in Qumran fast vollständig auf hebräisch entdeckt wurde), aber  an entscheidender Stelle begegnet unser Simon im Talmud, in den Sprüchen der Väter/Pirqe Avot . Dieser Mischnatraktat schließt nicht nur die 4. Talmudordnung ab, sondern er wird als einziger Traktat auch im gewöhnlichen Gottesdienst gelesen, von Pessach/Ostern an den ganzen Sommer.

    Nachdem im ersten Vers in einem Parforceritt die Weitergabe der Tora vom Sinai über Mose, Josua und die Propheten bis zu unserem Simon geschildert wird, kommt er selbst zu Wort: 

    "Auf drei Dingen ruht die Welt: Auf der Weisung, auf den Gottesdiensten, auf dem angemessenen Tun."

    Die Tora, die Lehre , die Regel bietet die Grundlage - bei Benedikt und Simeon, bei Juden und Christen.

    Daraus folgen die Gottesdienste und hier denke ich an das Stundengebet, das seine Wurzel in den täglichen Gebeten der Synagoge hat und wie diese im Zentrum aus Psalmen besteht.

    Und dann steht da am Schluß das angemessene Tun, die Wohl - Tätigkeit. Nicht (zumindest nicht nur) Almosen sind hier gemeint, sondern das Tun (hebr. Singular!) des richtigen.

    Sagen wir es einmal angenehm absurd:

    Seit dem Sinai weiß unser Vater Benedikt und hat es uns überliefert:

    Aus der Regel folgt: Ora et Labora.

    Daß letzteres kein orginäres Benediktzitat ist, stört uns wenig. Juden wie Katholiken wissen um die Werkmächtigkeit der mündlichen Tora sprich der Tradition.

    Ein letzte Frage: Woher weiß der Simon das, durch das er gerecht und Unser Vater gesegnet/benedictus wird?

    Das hebräische Wort Schim`on leite sich vom Wort schama` ab, und das ist übersetzt, was Benedikt zu Beginn seiner Regel empfiehlt: hören!

    Obsculta, o fili, praecepta magistri, et inclina aurem cordis tui, et admonitionem
    pii patris libenter excipe et efficaciter comple,

    Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!


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    24.9.16

    Oblatur


    Es tut sich was, bei Bloggers. Während der papsttreue Felix sich zum Ritter schlagen ließ (Glückwunsch und Gottes Segen) wird der Dilettant (nur echt mit dem Abendland) Benediktiner-Oblate.
    Am 8.10. wird in der Benediktinerabtei  Sint Benedictusberg bei Vaals/Zuidlimburg zunächst um 17.00 die Vesper gesungen und danach lege ich mein Oblationsgelübde ab. Wer also in der Gegend ist (zwischen Aachen, Kerkrade, Verviers und Maastricht), ist herzlich eingeladen der Feier beizuwohnen.



    (Ein bescheidener Versuch die Ästhetik von catholicism wow zu kopieren)

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    30.3.16

    sich durch Feste feste feiern den Himmel verdienen


    Aus der Kategorie "Was der Benediktiner noch weiß":

    Das Tagesgebet (zumindest laut altem Antiphonale Monasticum)








    "...daß durch die weltlichen (zeitlichen) Feste, die wir feiern, wir uns verdienen zu den ewigen Freuden zu gelangen!"

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    21.3.16

    Heilige Woche


    Sidetrack

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