«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2021*

    5.9.20

    Gedanken zum Katechesestand in Zeiten des Synodalen Weges.


    Gerade in der Stadt.
    Ein lauer Mittag

    Vor mir gehen eine Mutter und zwei Mädchen, so im klassischen Kindergartenalter.
     (die Mutter hat noch ein Neugeborenes auf dem Rücken, das sich aber - erwartbar - am anbahnenden Dialog nicht beteiligt)

    Kind 1: Ich will mir mal die Kirche da angucken.
    Mutter: Schatz wir haben nicht viel Zeit wir müssen zum Essen.
    K 2: Außerdem weiß Du ja garnicht, wie beten geht.
    K1: Dann will ich das jetzt lernen!
    K2: Das ist vielleicht garnicht so einfach.
    K1: Mamma, weißt Du wie beten geht.
    M: Ja dann nimmst Du die Hand so und sagst "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes...."
    K2: Da geht man da rein und da ist dann irgendwas mit Gott.

    Mehr hörte ich nicht mehr....

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    27.2.18

    aktuelle Liturgistik


    Auf den liturgischen Gruß: 
    Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag!
    antwortet die Gemeinde mit:
    Und mit Deinem Schwafeln!




    Vielleicht wird´s ja eine Reihe

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    1.8.17

    Honecker, ich hab Dich übertroffen! - irgendwie ein Syllogismus


    Praemissa major:
    Als Kaiser Justinian weiland  die Hagia Sophia fertiggestellt hatte (o.k. ein paar Maurer, Künstler und Architekten, sowie ein weihender Patriarch dürften mitgewirkt haben) soll er gerufen haben Νενίκηκά σε Σολομῶν - Salomon ich hab dich übertroffen!

    praemissa minor:
    Was haben wir damals in den 70ern und 80ern gelacht, wenn uns im - zugegeben fernen da niederrheinischen - Westen ein Text aus der DDR erreichte: Der Vorsitzende des Kombinats der Unterabteilung im Kommitee der Arbeiterschaft des.... usw. usf.

    conclusio:
    Wie schön, daß auch heute noch übertroffen wird:
    Der Vorsitzende der Pastoralkommission und der Unterkommission Frauen der Deutschen Bischofskonferenz oder Diözesane Seelsorgeamtsleiterinnen reihen die Deutsche Bischofskonferenz in eine ehrwürdige poetische Reihe mit Erich und seinen Freunden ein.

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    10.3.16

    Seltsame Veranstaltungen


    und die Einladung zu beiden teilten sich gerade meinen Briefkasten.



    (Ach ja, zum Katholikentagsmotto siehe hier)

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    20.11.15

    Katholische Laien wählen ihren Chef!??

    Mensch WDR!
    "Katholische Laien wählen ihren Chef!"
    Habt Ihr Sie noch alle?
    Ich bin katholisch und ich bin Laie und ich hab keinen Chef, erst recht keinen gewählten , weder im Beruf noch in der Kirche. 


    o.k. vielleicht eine Chefin, aber die ist ehrlich erheiratet!

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    8.7.14

    "Laien"


    Zwei Priester aus der Zone aus den ostdeutschen Diözesen, haben sich zur Rolle von Geweihten und (Berufs)Laien in der Kirche geäußert. Es gab Kommentare und verschiedene blogoezesane Antworten und da die (1.) lesenswert sind, (2.) hier gut zusammengefaßt sind und ich (3.) faul bin, so mag dies als Überblick genügen.

    Aber ich möchte drei kleine (oder vielleicht doch nicht so kleine) Dinge ergänzen, alle unter der Prämisse, daß das christliche Handeln in  der Welt (ach ja, und auch Zeitungsartikel, Kunstwerke und Kompositionen u.v.a.m. sind Handeln in diesem Sinne) die Aufgabe der Laien ist.

    1. Anfrage an Laien

    Auch der Laie ist nicht zu allem kompetent. Ich habe keinen Führerschein. Ich habe keine Ahnung von Ballgetrete. Ergo: Ich kann mich - auch wenn ich weltgesandter  Laie bin - nicht kompetent zu Gangschaltungen und Abseitsfallen äußern. Klingt banal - ist es aber garnicht. Wie oft erleben wir bei Kabinettsumbildungen in Bund und Ländern, daß die Ressorts beinahe zufällig gewechselt werden. Landwirtschaft kann gegen Verteidigung, Medien gegen Finanzpolitik getauscht werden. Und das gilt auf allen Ebenen: Vom Stadtrad bis zum ZdK. Dies jetzt aufkommende Unbehagen sollte uns Laien auf jeder Ebene gleichermaßen hemmen wie beflügeln.

    2. "O Ihr Pfaffen laszet die Laien..."

    Wichtig ist auch, daß sich Priester nicht in die Aufgaben der Laien einmischen. Nehmen wir mal zwei eindeutige Bereiche, wo ein Laie Stellung beziehen kann, muß und soll: "Verkaufsoffene Sonntage" und "der Mord an Ungeborenen (vulgo Abtreibung)".

    Frage an die Laien: Trauen Sie sich zu diesen Themen klare Kante zu zeigen? - Ja? Ich gratuliere und konkretisiere die Frage: Trauen Sie sich zu diesen Themen klare Kante zu zeigen, auch wenn Ihr Gemeindepfarrer oder ein Weihbischof mit auf dem Podium sitzt? Oder befürchten erwarten Sie dann Sätze wie: Ja Frau X, natürlich ist der Sonntag ein hohes Gut, natürlich ist dem Lebensschutz nichts vor zu ziehen, aber wir müssen doch auch die Härten in der konkreten Situation sehen....... Zeigen Sie auch jetzt noch Kante oder schrecken Sie zurück, nicht weil ihnen irgendetwas gesellschaftlich oder finanziell passieren könnte, sondern einfach nur, weil Ihnen die Situation jetzt zu peinlich und zu kindisch geworden ist?

    3. Laien als Gemeindeleiter

    Warum eigentlich nicht? (Lieber konservativer oder traditioneller Mitleser erschrecke ich Dich  jetzt......gemach!) Ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß. Denken wir an Diaspora - Situationen; denken wir aber auch an Priester, die außer Sakramente zu spenden nichts können - Was ist denn daran so schlimm?  Ein Bäcker soll auch erst einmal backen, die Backstube mag jemand anderes streichen - Weinhändler und Lokführer muß es gleichemaßen geben. Niemand verlangt, daß sie die Aufgabe des jeweils anderen erfüllen. Oder machen wir es mal utopisch. Da bricht auf einmal die Erweckung aus - und dann muß der Pfarrer auf einmal zehn Stunden am Tag Beichte hören und seelsorgerliche Gespräche führen. Und trotzdem muß in dieser Gemeinde noch das Gemeindefest vorbereitet werden - und die Wallfahrt - und jemand muß beim Rosenkranz vorbeten - und einer muß dies an die Presse geben - und auf´s Blog setzen - und dann muß einer eben das ganze noch koordinieren -ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß.

    Ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß. Und nun zum Aber: Ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß, ABER NIEMALS darf dies ein dafür bezahlter Laie sein. Nicht der hauptamtliche Pastoralreferent ist hier gefragt, sondern die Chemielaborantin, der Verkehrspolizist oder auch der Witwer mit Kind. Hier schlägt die Stunde des Laien qua Laie-sein und nicht die des forcierten Berufslaien.

    Also darum: Ich kann mir Situationen vorstellen, in denen ein Laie leiten muß.




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    23.5.14

    Ökumenische Solidarität


    Sage niemand, daß ein hardcore Katholik nicht ökumenische Gedanken hat...
    Wenn er zum Beispiel das liest:  messianische Juden von Markt der Möglichkeiten des nächsten Kirchentags ausgeschlossen,
    oder das: Vandalismus gegen evangelikalen Kongreß

    Oft laufen die Grenzen ganz wo anders als vermutet - Vielleicht wird Pfadfindertum auf Dauer ja eine wichtige katholische Eigenschaft.

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    4.1.14

    "So geht´s nicht weiter


    .....Katholische Kirche in Deutschland"

    Ein Text von E. Bieger - Und was sagt Ihr?

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    p.s. Lustig der erste dortige Kommentar nach dem Motto:
    1. Bieger kommt zum Ergebnis die Gruppe k habe die Ansicht x und die Vorgehensweise y.
    2. Das ist falsch: die Gruppe k hat gar nicht die Ansicht x und die Vorgehensweise y.
    3. Der deutschen Kirche fehlt einzig die Ansicht x und die Vorgehensweise y der Gruppe k!

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    12.12.13

    Du sollst keine anderen Dilettanten neben mir haben





    Ich - in aller Bescheidenheit - bin der einzige alte und angenommenen Dilettant großen blogoezesanen Ritus´ zur Freundschaft - soviel  Respekt vor dem Geist des Konzils muß sein.

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    Koelles Kircheninitiative


    Auch ich will nicht hintanstehen

    Die Fanpage für den deutschen Kirchenreforms-Funktionärskatholizismus mit eingebautem Zentralkomitee

    hinreichend zu würdigen; möchte nichtsdestotrotz mein tiefgefühltes Befremden über die Wahl des Maskottchen zu, Ausdruck bringen:

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    9.12.13

    "Hochzeit zu Kana"


    Eine neue blogoezesane Quelle der Erheiterung hat sich aufgetan!

    Und auch der Postbote hat´s schon entdeckt!

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    6.12.13

    Bedenkenswert!?


    auf die Unsitte offener Briefe verzichtet wird


    Auch ansonsten .............oder doch nicht?

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    5.12.13

    Nochmals Limburg - hier vielleicht das letzte Mal



    Bußgang und Bischofsrücktritt


    „Nur weil ich Psychopath bin, heißt das noch nicht, daß ich nicht verfolgt werde“ so lautet eine weise Erkenntnis. Mir kam diese Weisheit in den Sinn als ich über meine Position zu den Limburger Wirren  nachdachte. (Ich gehe davon aus, daß die Geschichtsschreibung der kommenden Jahrhunderte die aktuellen Vorgänge in Analogie hierzu Limburger Wirren nennen wird.) Eingedenk dieser Prämisse will ich mich also an die Entwirrung des Knäuels vielleicht auch des Greuels machen – voilá:

    Residenz

    Da ist die Sache mit der Residenz. Mein Gott, was wurde da gelogen. Alles beginnt schon mit der Benennung eines Bistumszentrums als Bischofsresidenz. Da wurden Badezimmerbaupreise zu Badewannenpreisen umdeklariert und dies auch noch als die Wirklichkeit lange bekannt war – egal! 
    Eine Kostensteigung  von 1000 Prozent statt der real wohl 18 prozentigen wurde propagiert. Alles peanuts in Zeiten von Stuttgart 21 und Berliner Großstadtflughafen, wobei letzterer monatlich (täglich?) mehr Nichtfertigstellungsunterhaltskosten erfordert, als das ganze Projekt Limburger Domberg in toto.
    Da wurden dann auch eigene Zustimmungen in Gremien und Ausschüssen plötzlich vergessen. Der pöse Pischof tat allein und ohne Gefährten übel – fürwahr, er allein!
    Und auch als sich in Künstler- und Architektenkreisen längst lauter Zustimmung ja selbst Begeisterung zum Baukonzept und seiner Ausführungsqualität zeigte (Eine Einschätzung die ich nicht unbedingt teile), wurde das Wort vom Protzbau des Protzbischofs weiterhin forciert.
    By the way: Wenn alle die Vorwürfe, stimmen sollten, was hätte eigentlich der Bischof davon. So in – sub specie aeternitatis – einigen Jahren, dann in der Bischofsgruft liegend, den Nachfolger im Protzbau sitzend – ja was eigentlich? Selbst Enkel zum Verschenken evtl. hinterzogenen Geldes fallen ja aus.
    Es ist letztlich kein Verdacht, es liegt offen im strahlenden Glanz der Sonne, daß ein mißliebiger Bischof abgesägt werden sollte und soll. Eine Gruppe bürgerlicher PrälatInnen will ihre materiellen und immateriellen Pfründen in einer bürgerlich gutmenschlichen Kuschelkirche retten und die „Botschaft Jesu“ weitertreiben, der natürlich nie gesagt hat, daß er gekommen sei an Stelle des Friedens das Schwert zu bringen, statt den Erlöser Jesus Christus zu verkündigen, dem Worte wie „Niemand kommt zum Vater, denn durch mich“ natürlich auch erst nachösterlich in den Mund gelegt wurden. Und da stört so ein altmodisch frommer Bischof halt eben.

    Bittgang

    Das war dann auch der Grund unserer Performance in Limburg, der der schöne Name Protz-und Bußgang gegeben wurde: Den Stachel der Wahrheit in ein Gespinst von Lügen zu treiben; aber auch den Stachel des Gottvertrauens und des Gebets in den spießigen Machbarkeitswahn. Mag nun wider diesen Stachel löcken, wer will. Mein Fazit bleibt fest, wie die (Dom)Berge Gottes: Ich würde es jederzeit wieder unternehmen, unser großes Kleines Projekt.

    Rücktritt

    Doch jetzt kommt es aber - das große Aber: „Wir sind business-class geflogen“ ein weiteres geflügeltes Wort in unserem Fall – viel zitiert und genauso oft parodiert. Doch ist es wirklich so schlimm  die mittlere Klasse zu bezahlen und sich durch geschenkte Bonusmeilen upgraden (welch ein Ausdruck) zu lassen? Ist es nicht! Und ist eine Interview-Führung mit heimlichen Filmaufnahmen nicht verwerflich bzw. zumindest unehrenhaft? Ist sie sicher! Ja was soll denn dann also die ganze Aufregung? Nun das wirklich schlimme ist das, was anschließend geschah.
    Da geht der Bischof hin und legt eine eidesstattlich Erklärung ab, und zwar daß er nie gesagt habe erster Klasse geflogen zu sein. Wohlgemerkt er beruft sich nicht auf die Streßsituation oder Unkenntnis (ich als „Bauernkind“ kenne den Klassenkampf in Flugzeugen auch nicht!), sondern er gibt die Erklärung ab, als der überführende Film schon in Funk und Netz zu sehen ist.
    Ich gehe davon aus, ein Bischof hat einen Justiziar und wohl auch noch andere possierliche Gesellen in seiner Rechtsabteilung. Sind die alle unfähig? Ist der Bischof inkompetent?

    Unfähigkeit? Inkompetenz? Ich sehe die Lösung: Rücktritt!

    Und da gibt es ja noch die andere Seite, oder wie schallt es vom Sinai zum Limburger Domberg herüber (und das in gutem Lutherdeutsch): Du sollst nicht falsch Zeugnis reden. Und dann wurde falsch Zeugnis geredet und zwar Eidesstattlich und dies wurde durch die Geldzahlung zur Einstellung des Verfahrens auch eingestanden. Was sollen wir nun hierzu sagen? Nun: Für eidesstattliche Falschaussage gibt es in der Tradition den einfachen Begriff Lüge! Nach Thomas von Aquin (STh II II 110 q3 ad4 ) ist die Lüge übrigens darum so schlimm, weil der Lügende die Schöpfungsordnung, das Wesen und den Auftrag des Menschen zur Wahrheit verleugnet, also mithin das Menschsein selbst!

    Unwahrheit? Lüge? Ich sehe die Lösung: Rücktritt!

     So bleibt uns denn nur das melancholische Ende: Ich sitze am Rhein und habe meine Harfe in die Kopfweide gehängt und dann singe ich zur Drehleier von Limburgs Liedern.

    Hätt´ ja allet so schön sein  können, singe ich dann als Niederrheiner meinem niederrheinischen Bruder Franz Peter - und vielleicht auch der schwarzweißen Kuh, die so zufällig wie verträumt daneben steht und wiederkäut – doch so: rien ne va plus!


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