Heute vor 30 Jahren
Fuhr ich von Frankfurt nach Kevelaer um im Chor zu singen
(Entdeckt in einem aktuellen Pfarrbrief von der anderen Rheinseite)
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Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein
Fuhr ich von Frankfurt nach Kevelaer um im Chor zu singen
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Frei nach Heinz Erhard hier noch eine besonders schrille O-Antiphon für die Weihnachtszeit:
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Im Mittelalterlichen Ordines gab es zuweilen durchaus mehr O-Antiphonen als heute.
Die achte (und nicht unbedingt letzte) war meist diese:
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Ja, Was sollen wir jetzt hierzu sagen?
Der amerikanische tweet, in dem ich´s fand, tobte gut traditionalistisch.
Musikalisch ist´s doch gelegentlich ein wenig esoterisch, langweilig.
Liturgisch stört mich die Unverständlichkeit des Lesungswortes.
Aber ansonsten, wenn das ganze ein Mysterienspiel wäre und keine Messe, heißt: wenn man beim christlichen Theater, bei der Andacht oder vielleicht sogar beim Stundengebet ansetzen würde.......
Also ich stehe wohlwollend staunend davor!
......
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Und die Freuden des alltäglichen (nieder)rheinischen Ästhetikwahnsinns genossen:
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Nach einem Depressionspost wieder rein in die göttliche Kommödie.......
Labels: Maria
Die Säge, der Tannenbaum und BWV 82
Guckstu https://twitter.com/search?q=%23Tannenbaum&src=hash
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Ein Freund beschwerte sich über den türkischen Film Fetih 1453, bzw. ganz konkret stellte er die Frage: "Dürfen die das?" - will heißen: Stellen wir uns einen Film vor, der den Sieg vor Wien genauso verherrlichen würde - übrigens zu recht - wie dieser Film die Eroberung Konstantinopels; wie groß wäre das Geschrei der political correctness Jünger. (Ein Artikel auf katholisches.info war dabei übrigens Grundlage der Beschwerde meines Freundes.)
Nun - was sollen wir denn hierzu sagen?
Mich stört vor allem, daß das schöne arabische Wort Sieger im Dialekt eines zentralasiatischen Nomadenvolkes widergegeben wird.
Als Moslem würde mich übrigens die seltsame Jahreszahl stören: Ich hätte das Jahr 857 der Hedschra erwartet.
Was ist zu tun?
Nun es gilt: Kleine Zeichen setzen!
Also rauchte ich gestern zum Früschoppen dies:
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Labels: Maria, Polen, politicalische uncorrectness
Wählen Sie die Ihnen zusagende Bildunterschrift.........
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Patrona Turciae
Die Symbole Halbmond und Stern haben eine lange, vorislamische Tradition in Kleinasien. In der Antike verehrten die Einwohner von Byzanz Artemis, die Göttin der Jagd, deren Symbol ein Halbmond war. Konstantin der Große weihte 330 die Stadt, die schließlich nach ihm benannt wurde, der Jungfrau Maria. ... Nach dem Fall Konstantinopels im Jahre 1453 übernahm das Osmanenreich möglicherweise auch Mondsichel und Stern.
So ähnlich schreibt die WIKI. Ein Freund machte mich vor Jahren, darauf aufmerksam. Die Türkische Fahne - wie die der EU - eine marianische. Mir kam dies damals nicht so ganz geheuer vor, wußte ich doch um den sajf an-Nabi´, den Krummsäbel, der dem Heere Mohammeds aufgepfropft auf eine Stange vorangetragen wurde und dessen Griff in einer Schlacht abgehauen wurde. In einer Diskussion meines Vereines zur Rettung des Abendlandes einigten wir uns dann darauf, daß die historischen Fakten doch reichlich schwer zu verifizieren seien.
Ein Artikel von Geistbraus brachte mich neu zum Nachdenken, insbesondere ein beigegebenes Photo
und dann muß ich doch fragen, was gibt es marianischeres und zugleich türkischeres als diese Kombination der beiden Himmelskörper Venus (!) und Mond(!), ja was?
Patrona Turciae ora pro nobis!
Meine süße Herrin höre mich wohl.... und habe Gnade über deinem Knecht!
Advent - Schlußspurt - marianisch
Eines meiner Lieblingsmarienlieder aus England (ca. 1300?) und ja auch ich verstehe nicht alles, als Deutscher aber vielleicht mehr als als englischer Muttersprachler. Trotzdem einfach herrlich!
Edi beo thu heven quene folkes froove & engles blis
maid unwemmed modher cleene swich in world non other nis
on the hit is wel ethseene of alle wimmen thu hast the pris
mi sweete leudi heer mi beene & rew ot me ghif thi will is.
Thu astighe so dairewe deleth from the derke night
of the sprong a leeme neue al this world hit hath ilight
nis no maid of thine hewe so fair so scheene so rudi so bright
mi leudi sweet of me thu rewe & have merci of thi knight.
Sprunge blostm of one roote th'oli gost thee rest upon;
that was for mankines boote her soul aleese for on.
Leudi milde, soft and swoot, ich crie merci, ich am thi mon,
to honde bothen and to foot on allewise that ich kon.
Erth tu of goode seede on thee lighte th'even dew;
of thee sprong that edi bleede th'oli gost it on thee sew.
Bring us ut of kar, of dreede that Eve bitterlich us brew;
thu shalt us into hevne leede; wel sweet is us thet ilke dew.
Moder ful of thewes heende, maide dreigh and wel itaugh,
ich am in thi luvebeende and to thee is al mi draught.
Thu me schild ye from the feend, as thu art free and wilt and maught,
and help me to mi lives eend and make with thi sune saught.
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Und wo jetzt alle über o sanctissima schreiben, hier mein Beitrag!
In den Jahren 1778 und 1789 gab Herder seine Volksliedersammlung "Stimmen der Völker in Liedern heraus". Dabei übersetzte er allerdings alle Lieder ins Deutsche, sodaß wir eher von Nachdichtungen sprechen können. Alle Lieder sind dabei ohne Noten gegeben. In der posthumen Ausgabe von 1807 erscheint dann unser Lied und zwar als einziges mit Noten und in Originalsprache. Und so sah´s aus:

P. Coelestin Eichenseer hat dann hier noch eine zweite Strophe veröffentlicht.
Tu solacium
et refugium,
Virgo Mater Maria!
Quidquid optamus,
per te speramus,
ora, ora pro nobis!
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Das sollte uns dann doch eine Ave Maria ( oder im Advent ein Alma Redemptoris Mater) wert sein.