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Thomas sein Abendland

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    31.10.18

    Ik,Maria van Gelre - Das berühmte Gebetbuch des 15. Jahrhunderts


    Letzte Woche war ich mit Töchterchen in Nimwegen (und sage keiner, es müsse Nijmegen heißen; die einheimischen sagen Nimweege) zur Ausstellung über das berühmte Gebetbuch der Maria von Geldern.

    Die Austellung findet im Museum Het Valkhof  statt, ein eigenwilliger Bau, der im Zentrum Nimwegens auf dem Gebiet eines römischen Kastels und in der Nähe der Überreste einer karolingischen Pfalz steht.

    Wir hatten dabei auch das Glück uns mit Prof. Johan Oosterman dem Austellungsmacher zu unterhalten (twitter machts möglich). Die Vorgeschichte der Ausstellung ist eigenwillig. Das Manuskript lag in der Berliner Staatsbibliothek in einer Kiste mit der Aufschrift "Darf nicht eingesehen werden". Erst ein Crowdfundingaktions Oostermans (und wohl auch hinreichendem Quengeln) ist es zu verdanken, daß das Manuskript, restauriert und der Öffentlichkeit präsentiert werden kann.

    Von den 1200 (!) Seiten kann man allerdings nur 20 sehen, die dann vom 23. zum 24. November durch 20 andere ersetzt werden. Umgeben ist die Handschrift von niederrheinisch/-ländischer Kunst aus der Epoche. Das ganze ist liebevoll präsentiert - mit passenden Teppichen und Vorhängen umgeben, aber auch z.B. inklusive Stoffproben zur Haptik der damaligen Gewänder.

    1.Das Gebetbuch

     Schön wie der Herr sich verstohlen aus dem Grabe macht.







     Schutzmantelursula und die Elf(tausend) Jungfrauen



    2. Kunst








    3. Austellungsgestaltung 




     Teppichkarte

     Buchdeckel zum Betreten



    Ach ja, die Herzogin twittert selber.

    In der Altstadt Nimwegens begegnete uns noch dieser eigenwillige Poller



    bevor wir im ältesten Biercafe der Stadt "in de blauuwe hand" aus 100 und mehr Biersorten wählten.

    Ich hatte dabei unter anderem wiedermal eine echte Geuze (man beachte das Haltbarkeitsdatum).






    Schön wars.

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