«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2021*

    1.5.20

    Now is the Month of Maying - Ein Maigang in seltsamer Zeit



    Was passiert nicht alles am ersten Mai und diesmal eben nicht.
    Im Burgtheater wäre die Maikundgebung gehalten worden.



    Der Maibaum (seit wann ist eigentlich der Gedanke aufgekommen am Rhein bayerische Baumbrauchtum zu vollziehen?) weist in der Farbgebung auf das Städtepartnerschaftsjubiläum hin, das mit dem Frankreichfest gefeiert werden sollte



    In der Kirche wäre die Maiandacht (hoffentlich feierlich) eröffnet worden.



    Und vor der Stätte, wo ich an Sonn- und Feiertagen meinen Frühschoppen zu nehmen pflege, wurde das Eingangsstilleben nochmals nachgestellt.



    Ein Trost, daß das Bier dann vor Ort - und zwar nicht aus der Flasche, sondern aus dem Glase, soviel Stil muß sein- getrunken wurde. Nebst der consolatio cerevisiae, soll dann aber auch die consolatio musicae nicht zu kurz kommen:





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    26.12.19

    Wichtiges zur Krippe und zum Brauchtum


    Auf facebook wurde thematisiert, was zur Krippe notwendig gehört

    Hier die Belegphotos:

    Das Schwein (nicht koscher, aber das Heil gilt ja allen Völkern)



    Der Owie (sitzt und lacht):
     


    Der Pingu (extra für C.K.)


    Der Zug der Dreikönige ist natürlich noch ganz woanders unterwegs (zum #3kbt20)


    Und am Baume hängt natürlich die Pflaume



    Und natürlich habe ich für den Frühschoppen nach der Messe am Stephanustag auch schon den Stein in der Tasche. (Wer den nicht hat, muß einen ausgeben!)

    Froh 39 Restfesttage!

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    5.1.19

    Drei Könige im Sauerland

    Ein Bekannter überlieferte mir folgendes Heischelied zum Dreikönigstag im Sauerland. Er hat es so in der ersten Hälfte der Fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts  im kleinen Ort Cobbenrode/Hochsauerland gesungen.

    Rechtschreibung - sofern man bei Dialekten von einer solchen überhaupt sprechen kann - und Zeilenumbrüche sind von mir beibehalten.

     
    Et schnigget, et schlackert,
    et fruiset, et knappert,
    de Teiwen die krämpet,
    de Terne die klappert
    Lot schniggen, lot schlackern
    Et deit us nix
    Vei hallet us alle recht munter und fix

    Ik, Caspar, ik sin kein Pläcksken witt
    Dern feinen Luien gafell ik nit
    Doch wann ai mirk be Nacht bekikert
    sin ick genau asse Ugendglieken

    Ik, Küening Melcher, sin witt und fein
    Sau fein as et mens ne Grofen kann sein
    Sin fein Gewassken un fein gekämmet
    Dat alles taum güllenen Rocke stämmet.

    Ik Küening Baltser, ik schlör sau met
    Ik sin nit aisk und auk nit nett
    Ik dudele läuter sau ächter den andern
    Well auk tum heiljen Lanne wandern.

    Tum heiligen Lanne, das is nau weit
    Datgchit ungerwergens nau viel Aweteit
    Un et Geld konnt fei nit vonne Tuinen breäken
    Drum muffe barmherzige Luie anspreäken

    Ei reiken Patraune in Dorp un der Stadt
    Vei denket, ei gärt us ne Schnovvetabak
    Vei singet dann Danke und dregget en Stern
    Vei wällt uch ok gruissen den laiven Herrn


    Ein interessantes volkskundliches Detail teilte mir mein Gewährsmann mit. Neben dem schwarzgefärbten ersten (!) König, sei auch der letzte gefärbt gewesen und zwar rot. 1)

    Ich danke Paul Korreck und seiner Tochter Felicitas (Fille).

    Und da im letzten Jahr einiges schief lief:
    - eine nicht unwichtige Ergänzung findet sich hier
    - erschienen ist der Beitrag erstmalig hier.


    1) Obwohl keine direkte Beziehung besteht, denkt man doch an  das Evangeliar Otto III. : Vier als Frauen personifizierte Länder, die Kronen tragen, bringen Ihre Gaben. Alle haben unterschiedliche Gesichtsfarben, darunter auch rot!

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    20.8.18

    Volksliedforschung zwischen Philologie und Kulturethnologie


    Und da bin ich im Kloster und treffe mal wirklich interessante Menschen. Zunächst einmal

    Jean Nicolas De Surmont

    Aus Quebec aber jetzt schon länger in Frankreich, beschäftigt er sich in einem umfassenden Ouvre mit Liedüberlieferung, mündlichen Strukturen dabei aber auch z.B. mit Popularmusik im Gegensatz zur Volksmusik. Mit seinem Institut "Die goldene Pforte" führt er Konferenzen durch und besucht auch die großen Festivals für Folklore und Maritime Musik.

    Schön ist, daß ein großer Teil der Veröffentlichungen auch im Netz bereit steht.

    War nett dich getroffen zu haben
    Jean Nicolas,

    a bientot!

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    22.7.17

    Apollinaris


    Am 23. Juli kollidieren zwei Feste in einem zweigeteilten Bundesland. Während im osteuropäischen westfälischen Teil des Landes NRW des Hl. Liborius gedacht wird, feiern wir am Rhein den Hl. Apollinaris.

    Alles nicht so einfach, denn Libori is´schon schön und dazu zieht der Westfale ja eine Sache, die er einmal erkannt hat - was wiederum lange dauern kann - gleichermaßen  knallhart wie strahlend durch.

    Am Rhein ist das - wie immer - nicht so einfach. Da sind zunächst die Reliquien verteilt; nichts ungewöhnliches, wenn man um die Finanzierung des mittelalterlichen Rheinlandes durch Reliquienhandel weiß. Aber hier ist der der Fall noch besonders: Während der Leib....doch dazu kommen wir später.

    Das Haupt des Hl. Bischofs von Ravenna mit seinen beiden dortigen berühmten Titularkirchen Sant´Apollinare und Sant´Apollinare befindet sich in Remagen, was wiederum spätestens seit 1924 nicht mehr unter der grün-weiß-roten Trikolore angesiedelt ist,.... doch ich schweife ab.

    Also das Haupt des Heiligen, hatte ich vor Jahren schon besucht.

    Nun wendeten das Maxistrant und ich unseren Schritt



    jenem Dorf zwischen Angermund und Benrath zu, das unter dem Namen seines Hauptstromes Landeshauptstadt von NRW geworden ist und in dem sich der Sarkophag des Restheiligen befindet

    Am letzten Mittwoch stand nun folgendes auf dem Programm:
    eine irgendwie unglückliche Formulierung, die trotzdem neugierig macht.

    Kurz gesagt: Es war eine schöne würdevolle Feier (mit ca. 50 "Besuchern"); eine deutsche gesungene Vesper figuriert mit Teilen eines Händelschen "Laudate pueri" für Sopran, Oboe, Chor und Orchester. Gut, der Zelebrant redete mir etwas zu viel, wenngleich nicht allzu viel zu viel. Dieser Eindruck wurde aber durch die herrlichen barocken (?) Pluvialia des Klerus ausgewischt.
    Daß dann ein Oberbürgermeister einer Groß- und Landeshauptstadt - allerdings vor kleiner Kulisse - dem Stadtpatron eine Kerze entzündet und diese Gelegenheit nicht zu einer Rede mißbraucht, erhebt ihn fast schon in den Stand der Heiligkeit.

    Wie immer können Bilder wenig wiedergeben (insbesondere, wenn ich diese mache), aber dennoch sei´s gewagt.

    Von der Bahn fast gehindert


    wurde Wind und Wetter zu Kaiserswerth getrotzt





    und das vorgeschriebene Einstiegsmeditationsbild in den Tag betrachte:

    Schließlich erreichten wir St. Lambertus/Düsseldorf-Altstadt, mit interessantem Turm:



    Der Vorplatz war aufwendig eigenwillig geschmückt:






    Die Kerze noch unentzündet:



    (Ach ja, vor der Feier wurde die Superintendentin begrüßt; diese beiden Herren nicht)

    Kerze brennend mit Schrein:


    Doch, alles in allem: Schön!

    Aber was ist denn jetzt - um zum Anfang zurück zu kehren - das wichtige Fest des Tage?

    Natürlich: Adventus trium Regum


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    15.4.17

    Karsamstag - Schlußspurt






    Und bevor jemand meckert, der Strauch ist natürlich noch ungeschmückt!



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    11.10.16

    St . Martin


    ... ist zwar erst in einem Monat; wer sich aber schon vorbereiten will am Wohnzimmercarillon, an der Blog/ckflöte, oder vielleicht auch am Cembalo, dem sei dies letztjährige Werk empfohlen:







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    26.6.16

    Sankt Johann-ne-es Gottesmann....



    Gerade bei der Gattin die Illegalität des Gemüses angemahnt.

    "Ne, is Freitag geerntet!"

    #RheinischerKatholizismus!

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    26.3.16

    Karsamstag zur Sext


    Impressionen und Irritation









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    25.3.16

    Rote Eier


    Natürlich gefärbt mit Zwiebelschalen:


    And of course a STUDY IN GREEN



    Mit dem Lieblingsgetränk des Papstes gefärbt.

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    24.3.16

    Als aber die Zeit gekommen war....


    ... die Osterlämmer zu backen.



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    20.3.16

    Palmsonntag





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    19.3.16

    Unfertige Palmzweige


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    Langsam geht´s los


    Gerade den Ästen den  Auftrag erteilt, innerhalb einer Woche Blüten und Blätter hervorzubringen. Behängt wird in einer Woche.


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    24.12.15

    Frohe Weihnachten


    Und endlich, endlich haben die Barbarazweige mal geklappt und zwar naturaliter


    Und warum nur?
    Na ja, die Hl. Barbara ist ja irgendwie auch Patronin des Ruhrgebietes


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    7.4.15

    Ostergeschenk


    Silberhochzeitserinnerungsei






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