«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2021*

    6.11.17

    Mooie varkens in Zuid Limburg








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    24.9.16

    Oblatur


    Es tut sich was, bei Bloggers. Während der papsttreue Felix sich zum Ritter schlagen ließ (Glückwunsch und Gottes Segen) wird der Dilettant (nur echt mit dem Abendland) Benediktiner-Oblate.
    Am 8.10. wird in der Benediktinerabtei  Sint Benedictusberg bei Vaals/Zuidlimburg zunächst um 17.00 die Vesper gesungen und danach lege ich mein Oblationsgelübde ab. Wer also in der Gegend ist (zwischen Aachen, Kerkrade, Verviers und Maastricht), ist herzlich eingeladen der Feier beizuwohnen.



    (Ein bescheidener Versuch die Ästhetik von catholicism wow zu kopieren)

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    24.7.15

    Kunst in Zuidlimburg

    Über eine Woche bin ich jetzt schon wieder zurück aus meinem Kloster und da möchte ich mal ein wenig über Kunst und Kultur in der Umgebung schreiben, speziell über den Ort Vaals/Vols (letzteres die limburgische Schreibung - wobei mir der Dialekt in Vaals irgendwo zwischen Öscher Platt und Letzeburgisch erscheint - also irgendwie noch ripuarisch mit moselfränkischen Beimischungen).

    Also einfach mal ungeordnet 3 Dinge, die mir auf Wanderungen und der Rückreise begegnet sind:

    1. Kopermolen

    Die ehemalige (deutsche) lutherische Kirche von Vaals - heute ein Kulturzentrum, in der ich ein


    schönes, entspanntes Mittagskonzert mit dem belgischen Organist Bart Rodyns hörte, der aus der Zeit Frescobaldis und Purcells vortrug. Eine Auswahl, die gut zur Orgel paßte, deren Disposition ich hier kurz einscanne:



    So sehr es bei weit über 30 Grad ein kühles Bier schätze, muß ich doch sagen, daß ich mich in umgewidmeten Kirchen - selbst wenn es protestantische Rundpredigtbauten  sind - immer etwas unwohl fühle.  Andererseits hat der Kölner Dom ja eine Zeit lang als Pferdestall gedient , wodurch er wohl erhalten blieb.

    2. Lemiers

    Im kleinen Örtchen Lemiers, das sich nichtsdestotrotz über zwei Staaten erstreckt, befindet sich  eine der Hl, Katharina geweihte Saalkirche.




    Das Kirchlein ist von innen wohl expressionistisch ausgemalt, ich war aber noch nie drinnen. Weiteres gibt´s hier. Interessant ist übrigens die große Dichte kleiner Saalkirchen in der Gegend  (mindestens 3 im Umkreis einer Spazierstunde).

    3. Hugo Kaagman

    In einem ehemaligen Kloster bei Vaals befindet sich das Museum Vaals mit einer riesigen Sammlung kitschiger Heiligenbilder. Da ich mein en Photoapparat vergessen hatte, bin ich nicht hineingegangen. Aber vor der Tür begegnet er mir, der delftblaue Jesus und sein Gestalter Hugo Kaagman.
     Eins seiner Projekte ist "falsche" Gegenstände in Typisch niederländischem Delftblau zu gestalten. Da er auf seiner Netzseite viel zu sehen hat, hier nur ein Beispiel:





    Weiteres über Vaals/Vols

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    20.10.14

    Oblatur


    Nach dem das Wort "Oblatur" in einem der vorherigen Posts - wie ich übrigens nicht etwa im Netz sondern  im RL erfuhr - zu Forschungstätigkeiten und Fragen geführt hat, hier eine kurze Auflösung:



    Am vergangenen Samstag, dem Fest des Hl. Lukas habe ich meine Probezeit auf dem Weg zum Benediktineroblaten begonnen.

    Und zwar hier.

    Das muß jetzt erstmal genügen auf daß das Blog weiterhin nicht allzu persönlich wird.

    Zur Benediktsmedaille verweise ich auf heiligenbildchen.blogspot



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    28.8.13

    Rätsel


    Ich befürchte, es wird wieder keinen ordentlichen Bericht über die letzten zwei Wochen geben.

    Außer Plätzchen, Schreihälsen, seltsamen Heiligen und Weihwassertechnik.

    Also dann wenigstens eine Aufgabe für den Leser:

    Betrachten Sie das untenstehende Matjesbild und erarbeiten/nennen Sie seine liturgische Bedeutung:

    Up-date-tip:
    Die Frage wird morgen abend irrelevant! 
    Der Nachtrag ist vom 30.8.!

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    21.4.12

    Katholische Blogger erkären der zahlreich anwesenden Bevölkerung den rechten Weg!

    Und wichtig ist, nicht auf falsche Zeichen zu achten!

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    19.4.12

    Limburg und die schönen Schweine

    Jetzt war ich innerhalb eines Jahres zum dritten Mal in niederländisch Limburg. Und irgendwo - right in the middle - des Vierecks Roermond, Aachen, Lüttich und Tongeren liegt Maastricht und wer noch nicht da war, ist selber schuld.
    Und auch wenn ich schon anderswo schon vom aktuellen Aufenthalt berichtet habe, eröffne ich hier eine neue Rubrik: Limbourg.

    Und wie kann man dies schöner tun, als mit dem alten Label "Schöne Schweine"?
    Also denn - Rüsseltiere aus Maastricht:

    Und solche an der Umfassung des Denkmals des Belgischen Protoasterix Ambiorix in Tongeren:

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    17.8.11

    I´m back, back in the catholic groove!



    So, jetzt haben die jungen Leute den Witz verstanden (und Elsa und Alipius können es vielleicht als ping betrachten) but I`ve been back.

    Ich sagte schon das ich in Sint Benedictusberg war und es war einfach nur spannend.

    Kurz vorweg: Ich bin regelmäßig einige Tage im Jahr im Kloster und Kloster heißt natürlich immer Benediktinische Familie (Ich war mehrfach in Gerleve, Chevetogne und Mariawald), aber dies ist etwas besonderes.

    Man ist in der Zeit Benedikts angekommen und doch fest in der Postmoderne.
    Da sagte ein Mönch zu mir "Wir machen einfach alles so, wie Benedikt es vorgeschrieben hat!" und das tun sie dann auch inspektakulär und ohne Hochmut ("Schon Benedikt hat gesagt, man kann die Psalmen anders aufteilen - also wenn andere Klöster es anders machen.....").

    In der Praxis sieht dies den wie folgt aus: Jede Hore wird einzeln gehalten und zwar genau nach der Psalmenverteilung Benedikts. Auch wenn das II Vatikanum gesagt hat (SC89d) "die Prim soll wegfallen", gilt dies für die römische Liturgie nicht für die benediktinische und sie findet weiter statt. Bevor der hardcore-tradi jetzt in Jubel ausbricht - Es gibt als Übersetzung die Neo Vulgata und die Messe wird in ordentlicher Form gefeiert (allerdings immer mit römischem Kanon). Die Lesungen in der Messe (nicht die im Stundengebet) sind dann mit den Aufforderungen bei den Fürbitten auch die einzigen niederländischen und die einzigen gesprochenen Worte, alles andere wird in Latein gesungen.
    Alles wird ruhig und verbaliter getan: Der Abt begrüßt neue Gäste im Refektorium mit Handwaschung.. Wenn jeder nach der Komplet beweihwassert wird, dann auch wirklich jeder, d.h. auch jeder in der Kirchenbank und jeder einzeln.
    Spannend ist wie sich dann Gottesdienst und Leben durchdringen: Nach der Sext ziehen Mönche und Hausgäste in Prozession zum Essen. Die Tischlesung wird liturgisch gesungen (diesmal war es ein Buch über Diplomatie und Außenpolitik in den 80ern!). Sonntags nach der Prim wird der Tischdiener gesegnet (mit dreimaligem: Deus in adiutorium) , sonntags nach der Sext der Tischleser mit dreimaligem: Domine Labia mea aperies!).

    Eigentlich wollte ich jetzt ganz viele Bilder veröffentlichen, aber Ihr findet alles auf der Seite des Klosters. Achtet dabei auf die Einheitlichkeit der "Möbel"- von Kirchenbank bis Gästebett, vom Meßgewand bis Balkonverkleidung. alles ein Stil.

    Alles in allem: herrlich!

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    12.8.11

    Also bevor´s dann ums Kloster selbst geht, aus der Reihe Entdeckungen in (niederländische) Limburg:

    Schnuckelige Kirchlein im Tale
    (Oder in aktueller Spache: In der Gemeinde Vaals).

    St. Katharina in Lemiers



    Die haben sich dann in Lemiers (Es heißt Lehmihrs nicht etwa Lemi-e) auch noch was Neueres gebaut
    Und in Holset: Die Kirche der Hl. Genoveva.

    Der Pfarrer, der im 19. Jhdt eine Genoveva-Bruderschaft errichtet hat erzählt die Geschichte etwas so:

    Predigt des Hl. Servatius (Bischof von Maastricht) im 4. Jhdt. ohne Erfolg.
    Kurz nach 500 Zerstörung des Bel(!)-Heiligtums durch Bischof Falco von Maastricht.
    Ende des 7. Jhdts. vertreibt der Hl. Lambertus den dabei im Dorfbrunnen zurückbleibenden Drachen.

    Darum gibt es da heute noch Genoveva-Wasser und die Grotte (aber leider nicht der Drache) werden gezeigt.

    Guckst Du auch hier.


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