«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2017*

    30.3.12

    Zum 100sten Todestag von Carl May -
    Ein Bekenntnis und viele wirre Anmerkungen


    1. Bekenntnis:
    Ja, ich lese Karl May auch mit über 40 Jahren gerne, oft und regelmäßig!

    2. Anmerkungen:

    - Ich kenne keinen Authoren, der auf solch penetrante Art latent christlich ist.

    - Der lutherische Author hat - über das gesamte Werk betrachtet ein Hierarchie der Religionen: Zuerst kommt der Katholizismus, dann der edle Heide, dann der Islam, dann weitere Glaubenssysteme. Ganz unten steht das östliche Christentum, davon wiederum ganz unten das armenische Christentum (Wohl Herrn May, daß er 1912 starb!) - ach ja: der Protestantismus kommt übrigens so gut wie garnicht vor!

    - May war zu Lebzeiten der erste Künstler des 20. Jahrhunderts. Weit vor Dalí und Warhol wurde die Grenze zwischen Künstler und Ouevre, zwischen Inszenierung und Wirklichkeit abgeschafft: "Ich bin Old Shatterhand!"

    - Keines der Werke Mays las ich in meiner Jugend im Original. Die Witwe, der Herausgeber und später ein Bamberger Verlag schrieben im jeweiligen Zeitgeist um (und änderten sogar den Vornamen in Karl). Erst ab 1982 - mit Erlöschen des Copyrightes - ist der echte May faßbar!

    - Schaue ich in meine Litteraturgeschichten, so ist Karl May in der alten Bundesrepublik inexistent, Triviallitteratur. Die DDR-Wissenschaft scheint ihn durchaus geschätzt zu haben.

    - Als Anfang der 60er der klassische Western verstorben war, kamen die unsäglichen May-Verfilmungen - gerade diese aber inspirierten die Macher der Italowestern: Ohne "Winnetou 2" kein "Lied vom Tod"!

    - Wir haben in meiner Heimatstadt eine große Freilichtbühne. Zum Karl May-Jubiläum sah ich einen Bericht über die Karl-May-Festspiele in Elspe. Da ertönt Musik; dann tritt Winnetou zu Roß auf; aber bevor er das tut, was Winnetous tun müssen - Fährten lesen, Schurken fangen, OldSchättekarge begrüßen - reitet er eine große S-Linie über die Bühne und grüßt ins Publikum. So ähnlich war (und ist) dies auf der Freilichtbühne meiner Heimatstadt auch: Auch da kommt er hoch zu Roß und bevor er tut, was zu tun ist, reitet er in einer s-förmigen Linie über die Bühne und winkt grüßend, edel ins Publikum - jeden elften November - Sankt Martin!

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    Interessante Formen der christlichen Öffentlichkeitsarbeit

    Die Franzosen machen es vor

    Traurige Clowns als Flashmob gegen Euthanasie

    Hier/ici

    27.3.12

    Patrona Turciae

    Die Symbole Halbmond und Stern haben eine lange, vorislamische Tradition in Kleinasien. In der Antike verehrten die Einwohner von Byzanz Artemis, die Göttin der Jagd, deren Symbol ein Halbmond war. Konstantin der Große weihte 330 die Stadt, die schließlich nach ihm benannt wurde, der Jungfrau Maria. ... Nach dem Fall Konstantinopels im Jahre 1453 übernahm das Osmanenreich möglicherweise auch Mondsichel und Stern.

    So ähnlich schreibt die WIKI. Ein Freund machte mich vor Jahren, darauf aufmerksam. Die Türkische Fahne - wie die der EU - eine marianische. Mir kam dies damals nicht so ganz geheuer vor, wußte ich doch um den sajf an-Nabi´, den Krummsäbel, der dem Heere Mohammeds aufgepfropft auf eine Stange vorangetragen wurde und dessen Griff in einer Schlacht abgehauen wurde. In einer Diskussion meines Vereines zur Rettung des Abendlandes einigten wir uns dann darauf, daß die historischen Fakten doch reichlich schwer zu verifizieren seien.

    Ein Artikel von Geistbraus brachte mich neu zum Nachdenken, insbesondere ein beigegebenes Photound dann muß ich doch fragen, was gibt es marianischeres und zugleich türkischeres als diese Kombination der beiden Himmelskörper Venus (!) und Mond(!), ja was?

    Patrona Turciae ora pro nobis!

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    24.3.12

    Und der verbindliche Screenschott (Ich bevorzuge die katholische Schreibung!)
    ist quasi ein
    Metascreenschott.

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    Mein Beitrag zu Diesem Projekt!

    23.3.12

    Und wieder ist es Zeit für einen durchgestrichenen possierlichen Gesellen:

    Osterhasenfreie Zone!

    Danke

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    22.3.12

    Sankt Florian hilf!

    Nachdem ich gerade von der Frankentournee zurückkomme, könnte man mich fragen was ich dort gemacht habe.
    Hm, vielleicht dasselbe wie im Juni - vielleicht die Musik mittelalterlicher Feuerwehrmänner auf dem Originalinstrument gespielt?

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    17.3.12

    Ts, ts, ts Sachen gibt´s...........Clover leaf statt Shamrock!

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    14.3.12

    Urbs Hierusalem beata!

    Virtuell durch die Grabeskirche geht es hier!

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    13.3.12

    Eigentlich trenne ich ja gerne Blog von Beruf, aber na ja:

    Vielleicht will uns ja mal einer im Franken hören:


    Alles weitere hier:

    Ach ja, und es gibt jetzt auch ein eher berufliches Blog.

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    11.3.12

    Ein Besuch auf der falschen"anderen Rheinseite

    Die Damen wollten einkaufen und Bochum ging ja nicht mehr, also denn.....

    Moers

    Hier gibt es viel zu sehen:

    Ein mittelalterliches Kinderdorf zur Betreuung während des elterlichen Einkaufs:



    Viel Geschmack bei der farblichen Gestaltung historischer Bausubstanz:

    Hochbarocke Satellitenschüsseln:

    Befreite Beilagen (von Hauptgerichten wie Rechtschreibungsregeln),
    bzw.: die Wiege des rheinischen Vegetarismus:

    Aber vor allem, der geschuldete Respekt meiner Heimatstadt gegenüber:

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    Schönheiten der Heimat

    (Vielleicht) eine neue Reihe

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    3.3.12

    Endlich mal wieder Musikerwitze mit spirituellem Tiefgang

    via

    Ach ja und der noch:

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    2.3.12

    Offenes Brief an die Stadt Bochum und die dortige Lokalpresse (wegen des Betreffs siehe hier):
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    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Vor einiger Zeit hörte ich, daß Bochum auf die verkaufsoffenen Sonntage verzichten wollte. Daher hatten meine Familie und ich beschlossen den ca. zweimal jährlichen Stadteinkauf (Ich betrete - im Gegensatz zu meinen Damen - ungern Kaufhäuser, aber einige Anzüge, Hosen, Schuhe und Hemden müssen im Jahr schon sein! Meist findet sich ja auch eine Kneipe oder ein "Italiener" zur Programmabrundung), von Essen nach Bochum zu verlegen. Das ist weiter, aber was soll´s - die Ruhr wächst zusammen!

    Heute höre ich, daß für mich doch kein längerer Weg ansteht; da die Stadt Bochum, sich umentschieden hat, werden wir uns denn auch umentscheiden.

    Eigentlich schade

    Thomas B

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    1.3.12

    Gräuel an Heiliger Stätte?

    Vorbemerkung:
    Meine Leser wissen, daß ich die Ganz-Neue-Deutsche-Rechtschreibung möglichst meide. Gerade darum bildet für mich, der ich an die Schreibung "Greuel" gewöhnt bin, die Schreibung "Gräuel" das bezeichnete Faktum in bemerkenswerter Performativität ab!

    Bei kath.net und anderswo tobt ein Streit (oder besser bricht sich eine Empörungswelle bahn) bezüglich der aktuellen Gestaltung des Chorraumes des Domes zu Innsbruck. Ein Bild stellt das Objekt der Ablehnung dar; und ich muß sagen: Recht haben Sie: Gräuel an Heiliger Stätte- Daniel Hilf!

    Andererseits: Die Installation "Burning Supper" die mit den Protesten gemeint ist, kann ich so schlimm nicht finden. Irgendwie steht sie in der Tradition der Hungertücher und - ach ich sag´s frei ´raus: Sie ist mir ein bischen zu barock, aber sonst ganz nett.

    Ob "ganz nett" jetzt für den Künstler nicht die Höchststrafe bedeutet, muß dieser selbst entscheiden.

    Grauenhaft ist aber das, was sich in unmittelbarer Nähe zur Installation befindet. Schauen wir unter diese, so erstarren wir. Dieses großmütterliche Tischlein (warum eigentlich nicht konsequent in Nierentischform und mit Häckeldeckchen) soll der Ort sein an dem sich das furchteinflößende Wunder der Gegenwart Christi vollzieht?
    Die Ikea-Barhocker dienem zum Sitze einem "Priester auf ewig nach der Ordnung des Melchisedek"?
    Häßliche aber wenigstens zumindest unpraktische Notenpulte, bilden den Thron für das Wort dessen, "der ist, der war und der kommen wird"?
    Teppiche, die keinen Hausflur verschandeln dürften; peitschenlampenförmige Mikrophone, die die phallischen Symbole ozeanischer Kulte kopieren wollen, aber natürlich derern Schönheit nicht erreichen.

    Ach genug, genug.................

    Ruft denn weiter Euer Anathema über den Innsbrucker Chorraum aus. Ich antworte mit einem scholatischen "distinguo" und echauffiere mich über die wirklichen Gräuel!

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