«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2021*

    11.10.16

    St . Martin


    ... ist zwar erst in einem Monat; wer sich aber schon vorbereiten will am Wohnzimmercarillon, an der Blog/ckflöte, oder vielleicht auch am Cembalo, dem sei dies letztjährige Werk empfohlen:







    Labels: , ,

    7.11.14

    Und wieder ist Sankt Martin


    Nun ja, noch nicht ganz, aber die Feierlichkeiten beginnen, in meiner Heimatstadt wird gerade die Martini-Kirmes eröffnet usw. und am 11.11. wird abends das Feuerwerk abgebrannt.

    Doch was wolte ich eigentlich erzählen. Da gehe ich in einen Feinkostladen, den ich höchstens zweimal im Jahr betrete und kaufr Foie gras (Ich weiß: nicht korrekt; aber lecker) und die Chefin sagt: "Ach natürlich, ist ja wieder St. Martin!" Und dann läuft das Gespräch weiter und weiter: "Ist der Heilige Martin ja selber schuld, hätte sich ja nicht im Gänsestall verstecken müssen!" - "Jau, is´er selber schuld - hat er Pech gehabt - oder, na ja, vielleicht haben eher die Gänse Pech gehabt...!" - Rheinisches Wortweben erreicht die Klimax: "Stellen Sie sich bloß mal vor, der hätte sich im Froschteich versteckt!..." "Och: Ich eß auch gerne Froschschenkel.... ."

    Nun ja:

    Heint zu Deinen Ehren und durch den willen Dein; Die Frösch sollst Du uns mehren....

    Labels: , ,

    10.11.13

    Heut ist Martinsabend da


    So wie der Heiligabend der Tag vor dem Weihnachtsfest ist, ist der Martinsabend der Tag vor dem Martinstag und der Martinstag ist der letzte Festtag vor der vorweihnachtlichen Fastenzeit, die wir im gallischen Raum begehen. Obgleich sich neuerdings - genauer seit der Zeit Karls des Großen - immer mehr der Trend zeigt, der römischen Adventszeit zu folgen.

    Nach einem kurzen Hinweis, daß man das mit der Gallischen Adventszeit und St. Martin im BUCH nachlesen kann (ab S. 104), hier einige Bilder aus meiner Heimatstadt.

    Das erste zeigt die Einheit der rheinischen Festgeheimnisse in der Festbeleuchtung: Zwei Bischofsstäbe (Martin und Nikolaus) umrahmen den Stern der Hl. Nacht.


    Bei den anderen muß ich mich für die schlechte Bildqualität entschuldigen, aber die Atmosphäre sollte deutlich werden: Ab 16.00 Uhr martinnigliche Platzkonzerte allüberall; dann der Martinszug zum Burgtheater/Freilichtbühne; dieses mal insgesamt sechs Musikgruppen; und dort vor der Burg Mantelteilung in historischem Ambiente mit gefühlten Fünftausend Laternen; die Stimmung schwankt zwischen Scheiterhaufen und Edinburgh Tattoo; martinnigliche Hochstimmung und dann ab zur Martinikirmes. Alles sehr, sehr erbaulich!


    Und immer wieder "Im Schnee da saß ein armer Mann" - Yay - that´s Heavy-Martin-Music!

    Wie hieß es neulich noch: We are real Gothic!

    Labels: , ,

    9.11.13

    Rummelpott auf Occitanisch


    Zur Vorbereitung auf den Martinsabend


    Labels: , , ,

    6.11.13

    Netzfund zu St. Martin






    Wichtige Ergänzung zur Rechtssituation auf facebook;

    Und meine Heimatstadt feiert horribile dictu trotzdem bald ihre
    SonneMondundSternekirmes!

    Labels: , , , ,

    30.3.12

    Zum 100sten Todestag von Carl May -
    Ein Bekenntnis und viele wirre Anmerkungen


    1. Bekenntnis:
    Ja, ich lese Karl May auch mit über 40 Jahren gerne, oft und regelmäßig!

    2. Anmerkungen:

    - Ich kenne keinen Authoren, der auf solch penetrante Art latent christlich ist.

    - Der lutherische Author hat - über das gesamte Werk betrachtet ein Hierarchie der Religionen: Zuerst kommt der Katholizismus, dann der edle Heide, dann der Islam, dann weitere Glaubenssysteme. Ganz unten steht das östliche Christentum, davon wiederum ganz unten das armenische Christentum (Wohl Herrn May, daß er 1912 starb!) - ach ja: der Protestantismus kommt übrigens so gut wie garnicht vor!

    - May war zu Lebzeiten der erste Künstler des 20. Jahrhunderts. Weit vor Dalí und Warhol wurde die Grenze zwischen Künstler und Ouevre, zwischen Inszenierung und Wirklichkeit abgeschafft: "Ich bin Old Shatterhand!"

    - Keines der Werke Mays las ich in meiner Jugend im Original. Die Witwe, der Herausgeber und später ein Bamberger Verlag schrieben im jeweiligen Zeitgeist um (und änderten sogar den Vornamen in Karl). Erst ab 1982 - mit Erlöschen des Copyrightes - ist der echte May faßbar!

    - Schaue ich in meine Litteraturgeschichten, so ist Karl May in der alten Bundesrepublik inexistent, Triviallitteratur. Die DDR-Wissenschaft scheint ihn durchaus geschätzt zu haben.

    - Als Anfang der 60er der klassische Western verstorben war, kamen die unsäglichen May-Verfilmungen - gerade diese aber inspirierten die Macher der Italowestern: Ohne "Winnetou 2" kein "Lied vom Tod"!

    - Wir haben in meiner Heimatstadt eine große Freilichtbühne. Zum Karl May-Jubiläum sah ich einen Bericht über die Karl-May-Festspiele in Elspe. Da ertönt Musik; dann tritt Winnetou zu Roß auf; aber bevor er das tut, was Winnetous tun müssen - Fährten lesen, Schurken fangen, OldSchättekarge begrüßen - reitet er eine große S-Linie über die Bühne und grüßt ins Publikum. So ähnlich war (und ist) dies auf der Freilichtbühne meiner Heimatstadt auch: Auch da kommt er hoch zu Roß und bevor er tut, was zu tun ist, reitet er in einer s-förmigen Linie über die Bühne und winkt grüßend, edel ins Publikum - jeden elften November - Sankt Martin!

    Labels: ,

    22.3.11

    Immer schon gefühlt, daß der Name meiner Heimatstadt von Martin kommt. Jetzt bei Merian (In der Topographia Westphaliae - brr!) bestätigt gefunden, wenn auch mit seltsamer Erklärung.

    Dinßlaken / Dinxlaken /

    Ein Stättlein / im Hertzogthumb Cleve / am Wässerlein Manne / nicht weit vom Rhein / vnnd dem Stättlein Holt / (so auch Clevisch ist) zwischen Niderwesel / vnd Duyßburg / gelegen / so Arnoldus Wesaliensis, Martis locum in Latein gibet. Dann dies Martis der Dinßdach / oder Dinstag genannt wird / vnnd Dingen heisset Rechten / Streiten / so eygentlich dem Marti zustehet. Siehe Georgen Braun im Ersten Theil seines Stättbuchs. Der vereinigten Staaden / in Niderland Volck / hat dieses Stättlein Anno 1627. im Mayen / zu Nachts vberfallen / vnd erobert.


    Labels: ,

    11.11.09

    Nachdem meine Stadt gestern den Hl. Martin mit dem alljährlichen Feuerwerk gefeiert hat,
    höret hier ein Lebenszeichen zum Fest.

    Labels: , ,

    11.11.06

    Martin, lieber Herre nun laß uns fröhlich sein!
    Heint zu deiner Ehre und durch den Willen dein
    die Gäns´ sollst Du uns mehren und den küehlen Wein;
    gesotten und gebraten sie müssen all´ herein!


    So das älteste deutsche St.Martinslied.
    Alles weitere hier.

    Labels: ,

    IBSN: Internet Blog Serial Number 3-111-11000-8