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Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

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    3.3.06

    Kirchenmusik selbstverständlich?

    Erstmal schönen Herz-Jesu-Freitag zusammen!
    (Na heute schon geräuchert? Ich aber!)

    Mich erreichte eine Information dieser - zwar evangelische und lippisch(!)-westfälischen, aber doch unterstützenswerten - Aktion:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am 20.01.2006 startete mit einer Pressekonferenz im Landeskirchenamt in Bielefeld eine Kampagne für die Kirchenmusik in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Das Motto Hallelu-ja! - zu deutsch: Gelobt sei Gott! macht deutlich, dass im Mittelpunkt kirchenmusikalischer Arbeit das gesungene Gotteslob steht. Damit wird das auf vielfältige Weise gestaltete Gotteslob zum persönlichen Glaubensbekenntnis von Millionen von Menschen - jedes gesungene, jedes gespielte Halleluja ist zugleich ein JA! zu Gott.

    Dieses vielfältige Musizieren ist seit den Anfängen der Reformation - mithin seit nahezu fünfhundert Jahren - im Kontext von Singen und Sagen eine unverzichtbare Glaubensäußerung und trägt maßgeblich zur Verkündigung bei. Als Stimme der Gemeinde verkörpert das aktive Musizieren in Gottesdienst und Konzert einen elementaren Beitrag zum öffentlichen Profil der evangelischen Kirche mit einem stark missionarischen Akzent.

    In einer Zeit knapper Kassen soll die Aktion deutlich machen, dass Kirchenmusik kein selbstverständliches Gut darstellt, sondern ihr Erhalt und ihre Pflege der Initiative vieler Menschen auf unterschiedlichen Ebenen bedarf.

    § Die Kampagne soll Bewusstsein bilden: Sie soll deutlich machen, welchen Wert eine lebendige Kirchenmusik - live-Musik - für das Leben von Kirche und Gesellschaft hat.
    § Die Kampagne sollt dazu aufrufen, initiativ werden: Nicht nur musizierend die Stimme einsetzen, sondern die Stimme in Gremien und Öffentlichkeit für den Erhalt des Arbeitsbereiches einzusetzen.
    § Die Kampagne soll um konkrete Unterstützung werben: Kirchenmusik benötigt künftig stärkeres finanzielles Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Fördervereinen, durch Sponsoring und Gründung von Stiftungen.

    Dabei liegt auf der Hand, dass im Zuge eines Prozesses der Restrukturierung von Kirche auch eine Umstrukturierung im Bereich der Kirchenmusik erforderlich ist: Das Verhältnis von Haupt-, Neben- und Ehrenamtlichkeit wird neu auszutarieren sein. Anzustreben ist eine größere stilistische Vielfalt ebenso wie stärkere Profilbildung in den verschiedenen Gemeinden. Ein hohes Maß an Professionalität wird dabei unverzichtbar sein – schließlich präsentiert sich Kirche auf dem öffentlichen Markt, der maßgeblich durch den professionellen Auftritt der Medien mitbestimmt wird. Professionelle Kräfte werden verstärkt als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Einsatz kommen müssen, um neben- und ehrenamtliche Kräfte für die Arbeit zu qualifizieren sowie sie in ihrer Tätigkeit zu begleiten und zu fördern.

    Die Initiatoren der Kampagne Hallelu-ja! bitten auch Sie um Ihre Stimme
    § durch Unterzeichnung auf den in Kirchen, Gemeindehäusern und Gemeindebüros öffentlich ausliegenden Unterschriftenlisten,
    § durch Eintrag im Internet unter www.hallelu-ja.de .
    § Ab sofort können Sie Ihre Zustimmung zudem auch mit einem PKW-Aufkleber deutlich machen (Stückpreis: 0,50 Euro).

    Eine Initiative der Bläserarbeit im CVJM-Westbund, des Posaunenwerkes in der Evangelischen Kirche von Westfalen, des Landesverband der Evangelischen Kirchenchöre Westfalens, des Landesverband der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der EKvW in Zusammenarbeit mit Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Hirtzbruch, Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte, Fon: 02304 755 149, Fax: 02304 755 157 E-Mail: hallelu-ja@institut-afw.de

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