«Internet è come un immenso magazzino (di informazioni), ma non può costituire di per sé la "memoria"» (Umberto Eco) --- «Ecco, aiuto io!» (Dilettantus Didymus)

Thomas sein Abendland

Was so wichtig ist zwischen Vatikan und Niederrhein

  • Alle Rechtschreibefehler sind beabsichtigt und tragen zur allgemeinen Erheiterung der Leserschaft bei!
  • C+M+B*2017*

    20.2.12

    Und weiter tobt der Dialogprozeß!

    In der Hauptkirche meiner Heimatstadt steht eine Dialogbox (Meinungsurne), in die man folgende Kärtlein ausgefüllt einwerfen kann. Es wird extra darauf hingewiesen, daß man dies auch anonym tuen kann und die Karten auch direkt an die Parteidas Diözesankomitee der......... schicken kann.

    Welche Folgerungen meine Leser daraus ziehen können, sei ihnen unbenommen. Auf jeden Fall besteht die Möglichkeit, das Bild auf Pappe auszudrucken.........

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    Die große ökumenische Karnevalsverschwörung

    1. Ja, was soll er denn tun?

    Es ist Karneval und er ist Ostwestfale (und das noch mit ostfriesischem Migrationshintergrund) und dann auch noch Protestant. Feiern geht also mehrfach nicht - also ist jammern angesagt; und das paßt dann auch zum Namen: Tuet Buß!

    2. Ja, was soll sie denn tun?

    Sie ist die Kirchenzeitung eines ungenannten Bistums. Es ist Dialog angesagt, also wird das Buß-Jammern erstmal gewürdigt. Aber dann sind ja zeitgleich auch noch neue Medien angesagt. Und so entdeckt die Zeitung, wie der ZDF-Krimi eine der ältesten Web 2-Seiten: "Bielefeldverschwörung?" Da können wir noch einen d´rauflegen, denkt sie sich:

    Und warum soll eine Stadt, die es nicht gibt, nicht auch Bistum sein....

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    16.2.12

    Wie mich der Karneval einmal von Nikotinkonsum und Kneipenbesuch bewahrte

    Ein Gesinnungsaufsatz

    Einst schlug ein weiser Franzose vor, daß englische Fremdwort sex durch das gut französische frigidité wiederzugeben und wollte damit ausdrücken, daß der organisierte, kommerzbestimmte Gebrauch einer an sich lustvollen Sache in das Gegenteil umschlagen kann.

    So erging´s denn auch mir – beziehungsweise es ist gut rheinisch gesprochen gerade am Ergehen:

    Der Freitag ist, wie ja schon der Name sagt, mein freier Tag. Ich nutze diesen Tag daher gerne, um nach dem Besuch des Wochenmarkts in ein Etablissement zu gehen, welches Bier und andere Getränke glasweise verkauft. Des weiteren überkommt mich am Donnerstagabend, wenn das Wochenwerk vollbracht ist (und nun sage keiner: dieser Glückspilz, diewiel der Musiker gerne wiederum auch am Samstag oder Sonntag zu arbeiten pflegt); also donnerstags abends, wenn das Wochenwerk vollbracht ist, überkommt mich häufig, so auch heute, das Bedürfnis, eine schöne Zigarre zu rauchen. Dies tue ich üblicherweise in einem anderem als dem genannten, aber doch auch Einzelglasgetränkeverkaufsetablissement. Dieses liegt so gegen 18 oder 19 Uhr gerne im Dämmerlicht und strahlt eine ganz eigene Ruhe aus. Um die Zigarre nicht so ganz trocken runterzuwürgen, ergänze ich sie dann gerne durch zwei Gläser Weinschorle oder auch einen Calvados. Das bunuelsche Diktum „die Bar ist die Schule der Einsamkeit“ auf dem Herzen bewegend, verbringe ich dort eine, höchstens zwei Stunden in stiller Behaglichkeit.

    Doch weh mir! Was soll ich heute tun? Schon als ich heute von der Schule nach Hause kam, wiesen mir vermummte weibliche Gestalten, daß das Wort Altweiberfastnacht durchaus nicht nur symbolisch gemeint sei. Vom Marktplatz dröhnte von einem Life-Schlagzeuger begleiteter Retortenschlagerlärm in die zu dem Zeitpunkt noch vorhandene sprühnebeldurchzogene Leere der Innenstadt. Jetzt jedoch wird in jeder Gaststätte und an jeder Ecke lärmerfülltes Rumgeschlager, Geschmack- wie Trommelfell des Besuchers bedrängen. Also keine Zigarre in aller Ruhe und der damit verbundene Calvados muß im Heimtrunke genommen werden.

    Doch auch am morgigen Tage droht Ungemach. So stand in der Wirtschaft am Marktplatz verzeichnet, daß dem Wirte, da er ja in den Karnevaltagen viel zu viel zu schuften habe, nicht zuzumuten sei, den nachmärtktlichen Frühschoppen auszurichten. Und auch in den folgenden Tagen wird sich das Bild nicht wesentlich verändern. Munter kostümierte Spießer und düsenjägerstartlaute Schlagerkonserven werden für mich wahrscheinlich dann doch einen undurchdringlichen Feuerring um Zapfhähne und Thekenbesinnlichkeit legen.

    Und so erfüllt sich dann letztlich - zur Verblüffung mancher - die Überschrift „Wie mich der Karneval einmal von Nikotinkonsum und Kneipenbesuch bewahrte“.


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    15.2.12

    Von Kaufhausabrissen, Kirchenreformen und einem Katholikentagsmottolied

    Eine Stadt im Prozeß des Dialogs


    Meine Heimatstadt hat den Dialog eröffnet! Als erstes trennt sie sich dabei von etwas aus den Sechzigern; von etwas, das man in der Euphorie jener Jahre eingeführt und errichtet hat; von etwas, das eine Zeit lang Anhänger, ja Bewunderer hatte; aber letztendlich von etwas, das vom Wehen der Geschichte, vom wind of change überwunden wurde; von etwas, was schlicht überflüssig wurde. Traditionsorientierte Katholiken haben jetzt vielleicht falsch verstanden: Meine Stadt reißt ein Kaufhaus ab um neu und frisch in die Zukunft zu schreiten. Die ersten Verbesserungen am bestehenden System seht Ihr hier:



    Die naheliegende Scherzkette: Sechziger - Zeitgeistgebäudegebilde - häßlich - wird endlich entsorgt mit bezug zu den Reformen der nach(II.)vatikanischen Reformen spar ich mir. Der ist wirklich zu plump. - Zumindest dachte ich so. ......Aber dann sah ich, daß meine traute Heimat es bewußt auf diesen Vergleich anlegt, ja, ZDK und DBK offensiv konterkariernd angeht und so kann ich Euch die Plakate nicht vorenthalten, die zum Thema Abriß und Dialogprozeß an der Baustelle angebracht wurden und die den Bogen bis zum fernen Katholikentag schlagen:




    Und so singe denn alles Volk.

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    13.2.12

    Manchmal überkommt mich heiliger Zorn........

    Ja, ich weiß, da gibt es Küng, Kong und Lammert - und alle nöhlen sie am Papst ´rum. Von den lieben intelektuell verblichenen wie Ranke-H. und D.-wermann ganz zu schweigen. Jau so isset, aber manchmal trifft es mich ins Herz. Denn dann meint die Küngsche Pappnase kurz vor Karneval grappakompetent zu werden - und datt geht garnich´.
    Ich liebe Grappa und ich liebe den Papst (ich befürchte meine Familie würde sagen: In dieser Reihenfolge!), aber daß die Firma Nonino jetzt dem Küng einen Papstansbeinpinkelpreis überreicht und daß die FAZ mutig und öde lobhudelt

    Er sehe sich im loyalen Streit mit dem Papst, sagte er. Das „römische System“ habe keine Zukunft mehr, es lebe abgeschlossen wie einst der Kreml: „Diese Kirche geht dem Bankrott entgegen, aber die katholische Kirchengemeinschaft lebt.“ Das zeigte sich zu später Stunde: Da hockten die Töchter Nonino zu Küngs Füßen und ließen sich eine Bibelstelle zu einem weiblichen Apostel interpretieren.

    läßt mir nur eine Lösung:

    Es mag in Deutschland keine Zeitung mehr geben, die für Katholiken taugt (o.k. außer dieser vielleicht!); Grappa gibt es noch und zwar gute!


    Die Firma habe ich mit der Familie weiland in Bassano sogar besichtigt

    Auch diese Grappa: herrlich mild!

    Manchmal ist das Leben eben wunderbar einfach und trifft die Entscheidungen fast von selbst!

    p.s. Dank in die Zone

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    Ich sehe gerade, der letzte Post war der tausendste!

    *Pröööööt*

    9.2.12

    Wo wir grad so nett zusammenbloggensitzen haben wir diesen Blogoezesen Freund eigentlich schon zur Kenntnis genommen:

    Messiasfinder

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    6.2.12

    Wenn man auf sein Ruhrgebiet stolz ist:

    Bochum schafft verkaufsoffene Sonntage ab!

    Ach ja....und wer ist natürlich dagegen?

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    5.2.12

    Ach das war heute morgen aber problematisch.

    Wer die Krawatte zur Messe nach der liturgischen Farbe wählt, der hatte es heute nicht einfach.
    Ordentlich: grün
    Außerordentlich: violett (Septuagesima)
    Aber dann war da noch....
    ....äußere Feier von Lichtmeß: güldenweiß
    und zum Blasiussegen: rot.

    Der einzige, den solche Bedenken nicht anfochten, war der - innerlich wohl in Wildsau-braun gekleidete - zelebrierende vorstehende Priester und so trug der zum Blasiussegen rote Stola über grünem Meßgewande.

    tres chic!

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    Im Beiboot Petri wird gebloggt!

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    3.2.12

    Das schöne an der Blogoezese ist............

    daß man konträrer Meinung sein kann

    <-------->

    und sich trotzdem nicht verflucht!

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    Ist die Gute Cassandra eigentlich Blogoezesen-intern schon genug gewürdigt worden?

    Zum Einstieg vielleicht das.

    Und dann das postmoderne West-Bento.......Hohe Kunst!

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